Ja geht‘s noch?

Hymnische Ideen; Titelseite 5. März

Genial! Warum wurde das in einem SPD-geführten Ministerium nicht viel früher aufgegriffen? Weitere Diskussionsvorschläge: Streiche: „Vaterland“ – setze „Vater-/Mutterland“ oder „Männer-/Frauenland“ jeweils mit Binde- und Schrägstrich gesungen. Streiche: „brüderlich“, setze: „brüderlich/schwesterlich“ mit Schrägstrich gesungen. Streiche „National“-Hymne, setze „Erkennungslied“! Damit ist man des Nationalismus unverdächtig. In Europa singen hauptsächlich Vogelmännchen. Frau Rose-Möhring, schreiten Sie voran! 

Walter Schmitz Eching am Ammersee 

Vaterland aus Nationalhymne soll verschwinden. Die Gleichstellungsbeauftragte des Bundesfamilienministeriums, Frau Kristin Rose-Möhring, fordert anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März allen Ernstes, die Nationalhymne zu ändern. Die Worte „Vaterland“ und „brüderlich“ sind der Dame zu männlich, zu wenig geschlechterneutral. Aus „Vaterland“ soll „Heimatland“ werden, statt „brüderlich mit Herz und Hand“ soll es „couragiert mit Herz und Hand“ heißen. Dies ist ein gutes Beispiel dafür, welch großartiges Gedankengut in der Berliner Bürokratie manchmal vorhanden ist! 

Max Lipp Weilheim

Nationalhymne geschlechterneutral ändern? Ja geht‘s noch? Da will eine Bundestagsabgeordnete doch tatsächlich die Hymne umschreiben. Dieser ganze Politikersprech (Wähler und Wählerinnen usw.) geht mir jetzt schon gewaltig auf die Nerven. Jetzt auch noch den Text der Nationalhymne von „Vaterland“ auf „Heimatland“, von „brüderlich“ auf „couragiert“ umschreiben? Was hat das Fremdwort „couragiert“ in der deutschen Nationalhymne zu suchen, welche in meiner „Muttersprache“ gedichtet wurde, nicht auf französisch? Was wäre dann die Alternative für „Muttersprache“? Ach ja - ist ja schon weiblich, braucht also nicht geändert werden. Oder doch? „Elternsprache“ vielleicht? Dieses ganze „Gendergesülze“ ist so überflüssig wie ein Kropf. Auf die Spitze treibt es eine Klägerin gegen ihre Sparkasse, weil auf den Belegen „Kunde“ steht, sie aber eine „Kundin“ sei. Ja sind denn Kundinnen etwa keine Kunden? Wann kommt neben dem „Wasserhahn“ die „Wasserhenne“? „Wasserhuhn“ ist ja schon besetzt. 

Frank Rogalski Straußdorf

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