Ja geht‘s noch? Genial! 

Hymnische Ideen; Titelseite 5. März

Auf der Inntalautobahn, kurz hinter dem Grenzübergang bei Kufstein, stand ( oder steht noch?) das große Willkommensschild „Grüß Göttin“. Ich dachte mir:“Dümmer geht’s nimmer!“ Das war wohl falsch gedacht, denn unsere Gleichstellungsbeauftragte Kristin Rose-Möhring vermag es zu toppen. Unsere Hymne muss geändert werden! „Vaterland“ und „brüderlich“ sollen weg.Von diesen Begriffen fühlt sich die Dame wohl nicht mit eingeschlossen. Nun sie weiß sicher nicht was diese Ausdrücke bedeuten, wenn sie „brüderlich“ durch das französische!! Wort couragiert ersetzen möchte ( und das in unserer deutschen Hymne). Vielleicht hat sie ja kein Französisch gelernt. Jedenfalls ist es doch erstaunlich, wie wenig Selbstvertrauen manche Menschen haben, um sich hinter solchen Aktionen verstecken zu müssen, und 80 Millionen sollen den Unsinn mitmachen. Erstaunlich auch, dass nicht gleich eine ganze Frauenbewegung dahintersteht. Ich fürchte, wer glaubt, dass das Vaterland nur das Land der Väter ist, der glaubt auch, dass der Zitronenfalter Zitronen faltet. 

Karin Lange Dietramszell

Genial! Warum wurde das in einem SPD-geführten Ministerium nicht viel früher aufgegriffen? Weitere Diskussionsvorschläge: Streiche: „Vaterland“ – setze „Vater-/Mutterland“ oder „Männer-/Frauenland“ jeweils mit Binde- und Schrägstrich gesungen. Streiche: „brüderlich“, setze: „brüderlich/schwesterlich“ mit Schrägstrich gesungen. Streiche „National“-Hymne, setze „Erkennungslied“! Damit ist man des Nationalismus unverdächtig. In Europa singen hauptsächlich Vogelmännchen. Frau Rose-Möhring, schreiten Sie voran! 

Walter Schmitz Eching am Ammersee 

Vaterland aus Nationalhymne soll verschwinden. Die Gleichstellungsbeauftragte des Bundesfamilienministeriums, Frau Kristin Rose-Möhring, fordert anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März allen Ernstes, die Nationalhymne zu ändern. Die Worte „Vaterland“ und „brüderlich“ sind der Dame zu männlich, zu wenig geschlechterneutral. Aus „Vaterland“ soll „Heimatland“ werden, statt „brüderlich mit Herz und Hand“ soll es „couragiert mit Herz und Hand“ heißen. Dies ist ein gutes Beispiel dafür, welch großartiges Gedankengut in der Berliner Bürokratie manchmal vorhanden ist! 

Max Lipp Weilheim

Nationalhymne geschlechterneutral ändern? Ja geht‘s noch? Da will eine Bundestagsabgeordnete doch tatsächlich die Hymne umschreiben. Dieser ganze Politikersprech (Wähler und Wählerinnen usw.) geht mir jetzt schon gewaltig auf die Nerven. Jetzt auch noch den Text der Nationalhymne von „Vaterland“ auf „Heimatland“, von „brüderlich“ auf „couragiert“ umschreiben? Was hat das Fremdwort „couragiert“ in der deutschen Nationalhymne zu suchen, welche in meiner „Muttersprache“ gedichtet wurde, nicht auf französisch? Was wäre dann die Alternative für „Muttersprache“? Ach ja - ist ja schon weiblich, braucht also nicht geändert werden. Oder doch? „Elternsprache“ vielleicht? Dieses ganze „Gendergesülze“ ist so überflüssig wie ein Kropf. Auf die Spitze treibt es eine Klägerin gegen ihre Sparkasse, weil auf den Belegen „Kunde“ steht, sie aber eine „Kundin“ sei. Ja sind denn Kundinnen etwa keine Kunden? Wann kommt neben dem „Wasserhahn“ die „Wasserhenne“? „Wasserhuhn“ ist ja schon besetzt. 

Frank Rogalski Straußdorf

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