Haben wir in unserem Land keine anderen Probleme?

Merkel hält an Hymne fest; Titelseite 6. März

Wer den Text unserer Nationalhymne missversteht, und nur in Mann/Frau/Gender zu denken fähig ist, tut mir leid. Scheinbar kennt heutzutage kein Mensch mehr den wahren Sinn der Worte. Mit Vaterland ist gemeint, dass unser himmlischer Vater Jesus Christus uns beschützt und führt, wenn wir uns wie Brüder (in geschwisterlicher Liebe) untereinander verhalten, da wir doch alle Kinder des einen Vaters sind, und diese Einigkeit gibt uns dann das Recht, in Freiheit zu leben, und dann wird unser Land wieder im Glanze dieses Glückes blühen! Solche Worte und das dazugehörige Verhalten sind heutzutage unmodern geworden, wie alles, was Wahrheit ist, leider. 

Yvonne Kettemann Rottach-Egern

Traun fürwahr! Das ist das große Problem der Bundesrepublik, dass der Text unserer Hymne noch von männlich geprägten Ausdrücken strotzt. Dagegen verblassen Altersarmut und Pflegenotstand doch gleich, ebenso wie alle die Punkte auf 170 Seiten Koalitionsvertrag. Da wird die gesamte Energie des Parlaments für die restliche Legislaturperiode gefordert. Geht’s noch? Wenn der Begriff „Vaterland“ heute nicht mehr politisch korrekt ist, ist auch der Ausdruck „Muttersprache“ abzulehnen. Es drängt sich dem Normalbürger doch die Frage auf: Werden Gleichstellungsbeauftragte für ihre Tätigkeit auch noch aus Steuergeldern extra bezahlt und wenn ja, wofür? 

Helmut Waldsinger Moorenweis

Haben wir in unserem Land keine anderen Probleme, als über die Genderisierung des Deutschlandliedes nachzudenken? A. H. Hoffmann von Fallersleben würde sich im Grabe drehen, hörte er, was man/frau mit seinem Text beabsichtigt. Und wenn frau/man diesem doktrinären Genderwahn schon folgen will, dann aber bitte konsequent. Das Lied der Deutschen hat nämlich nach wie vor drei Strophen, von denen nur die dritte Strophe zur deutschen Nationalhymne erklärt worden ist. Die zweite Strophe beginnt mit: Deutsche Frauen... Was machen wir damit? Deutsche Menschen? Obwohl: „der“ Mensch. Maskuliner Artikel geht also auch nicht. Vielleicht sollte man/frau, angesichts des immer mehr um sich greifenden Genderwahnsinns in der deutschen Sprache generell über die Abschaffung der diskriminierenden bestimmten Artikel „der und „die“ nachdenken und stattdessen ein genderkorrektes, neutrales „the“ einführen. Lebe Wohl, schöne deutsche Sprache. Willkommen Genderneusprech. Und wenn wir schon dabei sind, formulieren wir bitte auch gleich die gesamte Literatur und die deutschen Klassiker geschlechtsneutral um: Aus Goethes Erlkönig machen wir eine Erl- Regierungsfachkraft m/w und aus dem Vater ein Elter. Wer reitet so spät durch Nacht und Wind? Es ist das Elter mit seinem Kind. Und weiter: Siehst, Elter, du die Erl- Regierungsfachkraft m/w nicht? Damit verlöre Goethes Ballade zwar an Anmut und Dramatik wäre aber genderkorrekt. 

Michael Bernhard Peißenberg

So Freundinnen, jetzt reichts. Es darf nicht mehr Vaterland heißen, es darf nicht mehr brüderlich heißen. Rossmann ändert seinen Namen auf Rossfrau. Bald wird’s noch schlimmer und der Name wird auf Stutenfrau geändert. Ab jetzt können diese Damen mein Rasierzeug für ihre Zähne bei Rossfrau kaufen. 

Erich Seyfried Neufahrn

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