Nicht verwunderlich

„Weltmeister im Wartezimmer“, Titelseite, Sonja Gibis: „Zu wenig Kontakt“; Kommentar 20. Januar

 „Da haben wir in Deutschland auf der einen Seite eine stetig wachsende Anzahl von Ärzten und auf der anderen offensichtlich immer mehr Kranke – wie passt das zusammen? Sind unsere Ärzte nicht in der Lage die Menschen so zu behandeln, dass sie längerfristig gesund bleiben oder haben sie gar kein Interesse daran? Die Frage stellt sich mittlerweile für mich, da an Gesunden natürlich nichts zu verdienen ist. Andererseits gibt es wohl auch viele ,Kranke‘ die eigentlich keinen Arzt benötigen würden – sie müssten nur ihre Lebensweise ändern (Ernährungsgewohnheiten, körperliche Ertüchtigung, Laster etc.). Solange sich hier nichts ändert, brauchen sich die Politiker, Krankenkassen und auch wir Patienten über stetig steigende Krankheitskosten nicht zu wundern! Ich selbst bin mit meiner Frau privat versichert mit hohen Selbstbehalten. Wir überlegen uns gründlich, wann wir zum Arzt gehen. So haben wir in den letzten zehn Jahren insgesamt lediglich 11-mal eine entsprechende Konsultation vorgenommen; alles haben wir ohne Kostenweiterreichung an die Krankenkasse selbst bezahlt). Wir sind beide über 60 Jahre alt.“

Erwin Bauer München

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