Übergriffe – was geschieht nun?

So, so, Frau Bürgermeisterin, da gibt es für Frauen also „immer noch eine Möglichkeit, eine gewisse Distanz zu halten“, bzw. erst „gar nicht eine große Nähe zu suchen zu Menschen, die einem fremd sind“. Und das, wenn Frauen gezielt umzingelt wenden!

Das Verhältnis Mann/Frau in arabisch geprägten Regionen haben Muslima schon seit jeher erkannt, verhüllen sich aus gutem Grund buchstäblich bis zur Unkenntlichkeit und bleiben auf Geheiß ihrer Männer (die müssen es ja wissen) nach Möglichkeit zu Hause. Nur so fühlen sie sich sicher. Bin gespannt wie lange es dauert, bis eine solche Empfehlung auch unseren hiesigen Frauen ausgesprochen wird. Aber auch das wird das grundsätzliche Problem nicht lösen. Um die Würde und die Rechte von Frauen in unserer Hemisphäre zu erhalten, muss der Hebel mit Sicherheit an ganz anderer Stelle angesetzt werden.

Bernd Röder München

Die Nacht von Köln und die genauen Zusammenhänge inklusive der Täter müssen sicherlich noch aufgeklärt werden. Klar ist jetzt schon, dass Polizei und Politik mit der sich schnell verändernden Sicherheitslage nicht klarkommen. Auch die aktuelle Rechtsprechung ist auf ein massenhaftes, weitgehend unkontrolliertes Einströmen von Menschen aus der ganzen Welt nicht vorbereitet. Die Prognosen liegen für 2016 bei über einer Million Menschen. Hier stellt sich die Fragen, wie soll sich unser Land entwickeln? Anscheinend kann und will die Politik keine Antwort auf diese Frage geben. Da der Wähler ja der Souverän sein soll, bleibt nur eine Volksbefragung und Abstimmung, vor der in einer Demokratie ja niemand Angst haben sollte!

Bernhard Heidl Miesbach

Der Kommentar von Frau Bäumlisberger ist eine treffende Antwort auf die Vorkommnisse in Köln und anderswo. Eine neue „Kultur“, frauenverachtend und gewalttätig hat sich in Deutschland breit gemacht. Man kann diese Männer, denn nur um die geht es, nicht integrieren. Sie sind diese Kultur. Männern aus diesen Ländern kann man nicht erklären, wie man Frauen zu behandeln hat, denn dieses Modul besitzen sie nicht, da s eine Wendung in ihrem Umgang mit Frauen bringen könnte. Dass die Polizei lieber zuschaute, als eingriff, erklärt sich mir so, dass sie Angst hatte, in den Pulk hineinzuwirken. Hätte ich auch. 100 gegen 1000, da lass ich mir doch wegen ein paar Beschwerden nicht die Zähne aus dem Mund schlagen. Während nun der Kommentar von Frau Bäumlisberger im Papiercontainer landet, zusammen mit der Wahrheit, hat sich Frau Merkel den Mantel der Lüge umgehängt mit ihrem „Wir schaffen das“ schon. Wie schon in dem Märchen, wo sich auch keiner traut, den König auf seine Blöße hinzuweisen, fehlt auch heute der Mensch, der dieser blinden, beratungsresistenten Frau die Augen öffnet. Der Mann Seehofer ist dafür völlig ungeeignet. Das kann nur eine Frau erledigen; mutig müsste sie ein, nur der Wahrheit und nicht ihrer Karriere verpflichtet. Dazu fällt mir nur der Satz von der Nadel im Heuhaufen ein.

Richard Birk Freising

Ein wegen Gewaltdelikten der Polizei bekannter Schläger drosch 25-Jährigen mit Faust brutal ins Gesicht, sodass dieser stürzte und mit dem Hinterkopf auf dem Asphalt aufschlug. Als er aufzustehen versuchte, schlug ihn der Angreifer wiederholt mit der Faust in das Gesicht. Der Ermittlungsrichter erließ dennoch keinen Haftbefehl. Da stellt sich die Frage, wie schwer muss eine Straftat sein, die ein Strafmaß von mehr als 3 Jahre Haft nach sich zieht, denn erst dann ergeben sich Auswirkungen (welche) auf ein Asylverfahren. Ist das nicht eine Art Willkommenskultur für Straftäter?

Helmut Friedrich Seefeld/Hechendorf

Bettina Bäumlisberger spricht mir voll aus dem Herzen. Wir müssen den Menschen, die unsere Kultur missachten und sich über Gesetze hinwegsetzen, klarmachen, dass das in unserem Land nicht toleriert wird. Aber wer ist wir? Die Polizei ist überfordert, Staatsorgane verschanzen sich hinter bestehenden Gesetzen und Frau Merkel ignoriert konsequent alle auftretenden Probleme. Mutig wäre es, Fehler einzugestehen und schnellstmöglich Lösungen zu schaffen. Und zwar unmissverständlich. Soll heißen: Wer sein Gastrecht missbraucht, wird ohne Wenn und Aber zurückgeschickt bzw. ausgewiesen. Und zwar zügig bevor unsere Gefängnisse überfüllt sind und dadurch weitere Probleme entstehen.

Christiane Wittig Karlsfeld

Die Leserbriefe zu den Übergriffen am Kölner Hauptbahnhof haben mich erschüttert. Darin wird mit Halbwahrheiten und Vorurteilen nur so um sich geworfen, ich wurde beim Lesen erst wütend und dann traurig. Haben die Verfasser dieser Briefe denn die Berichte über die Vorfälle gelesen? Es handelte sich nicht um einen Mob von 1000 Flüchtlingen, der wahllos Frauen überfiel! Das Geschehene ist schrecklich, die Opfer der Taten haben mein vollstes Mitgefühl. Was aber nun in den Köpfen einiger Menschen passiert ist unfassbar. Da werden aus „Männern mit arabischem bzw. nordafrikanischem Aussehen“ mal eben schnell: Asylbewerber. Es könnten genauso gut Männer gewesen sein, die hier schon lange leben, es können genauso gut Deutsche gewesen sein, die zufällig arabisch aussehen (was auch immer das heißen mag). So lange die Täter nicht feststehen sollte keine Hetzjagd auf alle jungen, männlichen Asylbewerber stattfinden. Ich kann nur an die Vernunft der Leserbriefschreiber appellieren: Lesen Sie sich ihre Beiträge noch einmal in einer ruhigen Minute durch und vergleichen Sie diese mit den Fakten zu den Überfällen. Glauben Sie denn wirklich, dass in den nordafrikanischen bzw. arabischen Ländern ein solches Verhalten gegenüber Frauen gestattet ist? Das das dortige Frauenbild so etwas erlaubt? Dass die Polizei tatenlos zuschaut, während 1000 Männer Jagd auf Frauen machen? Wohl kaum.

Julia Sedlmeier Altenstadt

Bei allen Leserbriefen fällt mir auf, dass der wichtigste Punkt übersehen wird. Es handelt sich bei den Tätern um junge und sehr gesunde Männer, die testosterongeschwängerte Zeitzünder sind, die ein Ventil brauchen. Wie wollen wir das lösen? Totschweigen? Ich glaube eher, dass wir alle keine Lösung haben und die Politik schon gleich gar nicht, wie auch? Sollen wir jetzt auch noch Bordellbesuche finanzieren? Aber vielleicht wäre es das kleinere Übel.

 Rosi Wendler Fürstenfeldbruck

Die massiven Ausschreitungen in Köln und anderen deutschen Städten offenbaren ein eklatantes Versagen von Politik und Rechtsstaat und deren völlige Fehleinschätzung der Flüchtlingsproblematik. Unerträglich ist hier der reflexartige Aufschrei der Grünen, diese bisher nie gekannten Ausschreitungen mit dem Flüchtlingsthema in Zusammenhang zu bringen, ja womit denn dann? Nein, Frau Göring-Eckhardt, Deutschland wird nicht jünger, bunter und religiöser, sondern chauvinistischer, brauner und krimineller.

Dr. Nicole Weiß München

Was wäre gewesen, wenn 1000 deutsche Männer – Nichtmuslime – 106 Muslimas beleidigt, bedrängt und begrapscht hätten? Die Antwort kann sich sicherlich jeder selbst geben. Was ist geschehen, nach dem 1000 Muslime 106 deutsche Frauen beleidigt, bedrängt und begrapscht haben? Antwort: 2 Festnahmen Verdächtiger, 2 Namensfeststellungen Verdächtiger, viel Luft von den Zuständigkeiten und Politikern und von der Kölner Bürgermeisterin der Weise Rat, Frauen sollten zu Anderen/Fremden eine Armlänge Abstand halten. Oder, ist doch mehr passiert bzw. passiert mehr? Deutschland, wohin gehst du, wohin wirst du getrieben?

Kurt Kugler Markt Indersdorf

Das Geschehen in Köln hat bei den Lesern viele Fragen aufgeworfen, aber es sind kaum verwertbare Antworten zu erwarten. Bald wird es so sein, dass sich hier junge Frauen ohne Begleitung nicht mehr an die Öffentlichkeit trauen. Das ist kaum zu ermessen! Hoffentlich wachen die Traumtänzer vom Annehmen unserer Kultur, der Werte der Verfassung generell und der Wertschätzung der Frauen bei uns etwas auf und erkennen, dass immer wo sich Emigranten dieser Fremdkulturen aufhalten mit ähnlichen Verhaltensweisen („eine neue Art von Gewaltkriminalität“ sagt unser Justizminister fast verharmlosend) wie in Köln gerechnet werden muss.

Otto Böhm Starnberg

Seit Jahrzehnten lese ich Ihre Zeitung und vor allem die Leserbriefe. Diese lassen mich den Glauben an die Vernunft der Menschen nicht ganz verlieren. Ich habe Kommentare blinder Frauen zum Thema Köln gehört. In welchem Land leben wir, wenn Frauen, vor allem behinderte Frauen nicht geschützt werden? Da wird von Herrn Heiko Maas diskutiert, ob für die Täter ein Jahr Gefängnis ausreicht? Diese Gäste haben das Gastrecht missbraucht und müssen sofort abgeschoben werden. Lieber einer mehr, als einer zu wenig. Irgendwie ist unseren Politikern jegliche Verhältnismäßigkeit abhanden gekommen. Aus meiner Sicht erleben wir hier eine gezielte Destabilisierung unseres Landes und müssen dabei zuschauen und hören, wie diskutiert wird, und können nicht mehr alleine, vor allem Nachts aus dem Haus gehen, ohne Angst haben zu müssen. Wie weit ist es inzwischen gekommen? Die Bundeswehr ist für die Versorgung der Flüchtlinge einteilt und die Polizei chronisch unterbesetzt. Es bleibt mir wenig Hoffnung, dass sich die Sicherheitslage ändert.

Elisabeth Renner München

Deutschland ist ein starkes Land, Deutschland ist ein reiches Land, jedoch mit einer schwachen Regierung von Schönwetterkapitänen. Wir in der Bundesrepublik haben in jedem Bundesland Städte und Bereiche mit sozialen Brennpunkten, sogenannte No-Go-Areas. Was macht unsere Regierung dagegen? Nichts, im Gegenteil, sie stärkt die rechtsfreien Räume in ihrem Bestehen, diese Regionen werden immer mehr mit sozial schwachen und integrationsunwilligen Migranten belegt. Was ist das für ein Rechtsstaat, der die Sicherheit der Bürger nicht mehr gewährleisten kann? Aufgrund der aktuellen Vorkommnisse stellt sich die Frage, was lässt dieser Rechtsstaat an Verfehlungen noch alles zu bzw. was muss er, bedingt durch sein Unvermögen, noch alles zulassen. Es werden 17 000 Dienststellen bei der Polizei abgeschafft, in der naiven Hoffnung, es wird schon nichts passieren. Es ist ja außerdem noch ein Beitrag zur schwarzen Null.

Karl Schönbauer Bad Wiessee

Wenn es, wie an Silvester in Köln geschehen, zu äußerst gefährlichen Situationen für unsere Bevölkerung und die Polizei kommt, dann melden sich natürlich sofort die Politiker, die jahrelang den finanziellen Rahmen der Polizei zurückgeschraubt haben, zu Wort: „So kann die Polizei nicht arbeiten!“ Ja, wie soll sie denn arbeiten, wenn den Kriminellen mehr Personal und Technik zur Verfügung steht als ihr selbst? Und Frau Dr. Merkel kräht gleich hinterher, sie reagiert „entsetzt“ und verlangt vom Staat „eine harte Antwort“. Na klar, wenn man als Frau betatscht wird, sich umdreht und sich zehn, zwanzig oder mehr Männern gegenübersieht, die für uns alle ziemlich ähnlich aussehen, kann man den Schuldigen natürlich sofort mit Namen, Adresse und Geburtsdatum identifizieren, um ihn anzuzeigen, damit der Staat seine harte Antwort auspacken kann. Heuchlerisch sind solche Aussagen doch schon während sie ausgesprochen werden. Man muss den Tatsachen doch mal ins Auge sehen: Diese vorwiegend muslimischen Männer aus anderen Kulturkreisen werden unsere kulturellen Werte niemals anerkennen, geschweige denn sich integrieren, denn solche Werte wie Meinungsfreiheit, ein emanzipiertes Frauenbild oder demokratisches und damit tolerantes Denken entsprechen nicht ihrer Religion, und aus dieser wollen und können sie nicht aussteigen. Und weit und breit ist auch nicht ansatzweise eine Anpassung des Islam an die heutige Zeit zu erkennen, so wie es im Christentum der Fall ist. Was nun?

Angelika Winkler Mammendorf

Was hat das alles noch mit einem Rechtsstaat zu tun? Da gibt es anscheinend die Regel, dass sich eine Strafe erst ab 3 Jahren Haft auf das Asylverfahren auswirkt. Das ist ein Skandal, das muss schon bei der ersten auch nur kleinsten Straftat passieren. Die Bevölkerung erfährt erst jetzt, dass die Kölner Polizei Frauen die Hilfe verweigert hat, obwohl sie darum gebeten haben. Das ist ein Skandal, da müssen die Verantwortlichen zurücktreten. Da sagt ein Herr Wendt (Gewerkschafter), es ist ungewiss, ob es für diese Übergriffe in Köln auch nur zu einer einzigen Verurteilung kommt. Das wäre wiederum ein Skandal. Wenn unser Staat da nicht sofort entsprechende Korrekturen (und zwar massiv) vornimmt, machen wir uns in ganz Europa lächerlich.

Herta Roth Puchheim

„Härtere Gesetze für Asylbewerber“; Titelseite, Bettina Bäumlisberger: „Signal gegen Mob setzen“; Kommentar, Jonas-Erik Schmidt, Martin Oversohl und Sebastian Horsch: „Die beschämende Nacht von Köln“; Im Blickpunkt, „Fragen zur Kölner Silvesternacht“; Leserbriefe 7. Januar

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