Einbahnstraßenpolitik

Steinmmeier beklagt „neue Mauern“; Titelseite 4. Oktober Alexander Weber: Unbequeme Wahrheiten; Kommentar 4. Oktober

Warum tut er das? Besser als mit dem moralischen Zeigefinger undifferenzierte Schuldzuweisungen gegen alles und jeden vorzunehmen, sollte er lieber auf die Regierungschefin einwirken, eine ausbalancierte Flüchtlingspolitik auf die Beine zu stellen, die ihr eigenes Volk nicht weiter hintanstellt. Merkel sollte mehr als bisher die vergessenen Menschen ihres Landes hegen und pflegen. Das hebt ganz bestimmt die Stimmung unter den Leidtragenden ihrer kryptischen Einbahnstraßenpolitik. 

Thomas Prohn Erding

Was Steinmeier jetzt dem Volk in Sachen Migration präsidial erklärt hat, das wussten alle Stammtische schon 2015. 

Klaus Scheffler Kirchheim

Unser Bundespräsident beklagt, das durch die Bundestagswahl und deren Ergebnis „neue Mauern“ entstanden sind, die man zwar nicht sehen kann, aber ein Riss durch die Wähler bzw. Bevölkerung geht- er hat recht. Unsere Bevölkerung ist doch in den letzten Monaten durch unsere Politiker und einem Teil der öffentlichen Medien mit politischen Aussagen überhäuft wurden wie zum Beispiel: dem Islam, die Muslime, Salafisten, Flüchtlinge, Zuwanderer, Gefährder, Asylbewerber, Rückführung, Multikulti, Einwanderungsland, Syrer, Nordafrikaner, Einwanderungsgesetz, Obergrenze,humanitäre Hilfe und so weiter. Ein Journalist der „Zeit“ meinte: „Jeder Flüchtling ist eine Bereicherung für das Land“. Frau Nahles, unsere Arbeitsministerin sagte:“ 70 bis 90 % der Eingereisten verfügen über keinerlei Abschluss, viele sind Analphabeten und damit dauerhaft auf Sozialleistungen angewiesen“. Tja, wie sollen denn alle diese Aussagen auf unsere Menschen wirken?? Es weiß doch kaum noch einer richtig woran er noch ist. Über die AFD wird in jeder Talkshow seitens der Politiker und der Presse verbal hergefallen und die anwesenden Gäste klatschen noch dazu-was soll das, sie ist nun mal gewählt und im Bundestag. Vor vielen Jahren ging es der Linkspartei ähnlich und sie ist heute noch im Bundestag und das ist auch gut so – wir sprechen doch immer von Demokratie und Freiheit, dann sollte ,man auch anders denkende nicht nur tolerieren, sondern auch akzeptieren. Unsere Volksparteien sollten sich nicht nur so nennen, sondern auch wirklich für das Volk da sein und auch endlich was für das Volk tun und ernst nehmen, dann sind sie auch wieder eine Volkspartei, dann gibt es auch keine Stimmungsmauern mehr in Deutschland – das müssen wir schaffen. 

Siegfried Marienfeld Peiting

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