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Das Ehegattensplittung sollte Ehepaare mit Kindern unterstützen.

Stimmen zum Ehegattensplitting

„Die nicht berufstätige Frau als ,Heimchen am Herd‘ muss für den rechten Spießer also zwingend zum Ärgernis werden.

Nachdem das Pulver auf das neu entdeckte Feindbild weitgehend verschossen ist, muss jetzt das Ehegattensplitting herhalten, das angeblich die berufstätige Frau benachteiligt, denn Steuern zahlen zu müssen, ist immer was ganz Schlimmes. Steinmeier ist damit auch der Schröderschen Tradition als Arbeitgeberlobbyist treu. Denn je mehr Ehefrauen berufstätig sind, umso größer ist das Arbeitslosenheer, das sich die Arbeitgeber wünschen. Nachdem Hartz IV die berufstätige Ehefrau und auch die Lebenspartnerin bestraft, sobald ihr Partner auch nach noch so langer Beitragszahlung arbeitslos wird, geht es jetzt andersrum.“

 Alfred Mayer München



„Die SPD bemüht sich wirklich, Deutschland abzuschaffen. Herr Gabriel schießt mal, wie gewohnt, weit übers Ziel hinaus. Viele Ehepaare, ja, ich wage zu behaupten, die meisten, gehen ja nicht aus Jux und Tollerei arbeiten, sondern weil sie es müssen, da ein Einkommen nicht für das Auskommen reicht. Sozial ist das Vorhaben der SPD, den einen wegnehmen, um es den anderen zu geben, nun wirklich nicht. Sozial wäre, es den einen zu lassen und den anderen mehr zu geben.“

 Hans-Werner Schnyder Bad Kohlgrub


Monika Reuter: „Eine Frage der Verlässlichkeit“; Kommentar, „SPD will Ehegattensplitting kippen“; Titelseite 11. Januar

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