Der Terror in Brüssel

Geht das in Molenbeek auch in Deutschland?

Nein, die Belgier sind da zu schlampig. Wenn wir die Grenze nach Belgien überschreiten, ging uns immer das Herz auf. Belgien ist Savoir-vivre, da lebt jeder, wie er will. Ein Kenner sagte: „Wenn es dich nicht stört, das der Nachbar die Salatblätter über den Balkon schmeißt, kannst du Belgien wirklich genießen.“ Dies nur eine Liebeserklärung an Belgien.

Axel Melcher Dachau

 

 

Herr Dr. von Stackelberg gibt zu denken, wenn trotz eines aufs höchste sensibilisierten Sicherheitsapparates Terroristen derart wieder zuschlagen können. Da sind Zweifel hinsichtlich der Sicherheitsbemühungen angebracht, wenn man in den Abendnachrichten erfahren muss, nur drei Staaten innerhalb der EU pflegen einen perfekten Datenaustausch – Deutschland gehört nicht dazu! Ferner erfahren wir von unserem Innenminister Herrmann, es fehle sogar in der EU ein komplettes Ein- und Ausreiseregister. Da stellt sich schon die Frage, ist diese Frühgeburt EU denn ob seiner Egoismen überhaupt überlebensfähig? So gesehen müsste das Schengen-Abkommen bis zur Klärung und Schließung der Sicherheitslücken außer Kraft gesetzt werden. Nur so kann Einigkeit (auch mit Druck aus der Wirtschaft) erzwungen werden.

Max Wagner Lenggries

 

 

Nach den Brüsseler Grausamkeiten fordere ich die sofortige Wiederaufstellung der bayerischen Grenzpolizei, die von der CSU 1998 abgeschafft wurde. Wir müssen uns schützen vor radikalen religiösen Fanatikern, die sich nicht unserer bayerischen Kultur anpassen wollen. Dies sollte auch für Personen gelten, die über den Weißwurstäquator zu uns kommen. So und jetzt fahr ich nach Straubing und trink eine halbe Grenzzaunbier für 80 Cent. Hierzu lade ich alle Regensburger Studenten ein. Aber bitte Leergut mitbringen, damit der Preis auch den Regeln entspricht. Was hinterlassen wir unseren Nachkommen für eine Heimat?

Alois Speckbacher Spiegelau

 

 

Als Vielflieger habe ich mir schon immer die Frage gestellt: Warum können die Sicherheitsüberprüfungen nicht vor dem Einchecken durchgeführt werden? Die Praxis sieht doch so aus: Kreti und Pleti, wie in Brüssel geschehen, können neben den tatsächlichen Flugpassagieren ungehindert ins Flughafen- Gebäude. Erst nach dem Einchecken am Schalter der jeweiligen Fluggesellschaft hat man durch die Sicherheitsschleuse zu gehen. Das heißt, erst danach kann man, zwar auch nicht zu 100%, sicher sein, dass sich weder Waffen noch Sprengstoff in den Wartesälen vor den Flugsteigen befinden.

Frank Ferland Arnbach

 

 

Nun also Brüssel. Ein erneuter islamischer Terrorakt erschüttert Europa. Doch die Reaktionen laufen wie immer. Es wird von Islamisten als Täter gesprochen. Davon, dass Perspektivlosigkeit unter jugendlichen Muslimen der Nährboden für die Gewalt ist. Dass wir uns nicht unterkriegen lassen dürfen. Und dass alles besser wird, wenn mehr überwacht, wenn die Freiheit eingeschränkt wird. Doch keiner traut sich die wahren Ursachen für diesen Wahnsinn anzusprechen. Er liegt nun mal in einer Mischung aus Hass gegen den Westen in Verbindung mit einer Religion, die Gewalt gutheißt, um weltweit die Macht zu übernehmen. Nicht, dass man mich missversteht: Es gibt viele Muslime, die friedlich und ruhig leben wollen. Doch es gibt auch viele, die glauben, Krieg im Namen ihrer Religion führen zu müssen. Doch die Muslimverbände, die es in der Hand hätten, gegen die wahnsinnigen Gotteskrieger eindeutig Stellung zu beziehen, drucksen wieder halbherzig herum. Wie nach jedem Terrorakt ist Herr Aiman Mazyek wieder der große Relativierer. Es spricht vom Zorn Gottes und der gesamten Menschheit gegen Terroristen jeder Couleur. Dass die Terroristen der letzten Jahre und Jahrzehnte fast ausschließlich Muslime waren, wird elegant umschifft. Der Westen wird das Problem nicht lösen können. Das geht nur aus dem Islam heraus. Doch wer sich die Mühe macht den Koran, das Leben und die Sprüche des Propheten und die Scharia zu lesen, der wird hier wenig Hoffnung haben. Ich würde mir wünschen, dass endlich die hier lebenden Muslime eindeutig Stellung gegen den Terrorismus beziehen, dass sie nicht länger den Eindruck erwecken, diese Gräueltaten gegen Ungläubige mindestens zu tolerieren. In wenigen Jahren werden wir wissen, wer die bessere Politik macht. Die Länder, die die Aufnahme von muslimischen Flüchtlingen verweigern, oder unsere Kanzlerin, die Hunderttausende ins Land gerufen hat, die damit dafür gesorgt hat, dass keiner mehr weiß, wer genau in Deutschland lebt.

Thomas Münch München

 

 

Europa ist blind gegen den Islamismus. Man lässt gewaltbereite Imame predigen, anstatt sie zu verhaften oder auszuweisen. Salafisten haben freie Hand, für ihre verbrecherischen Absichten – zum Teil sogar in Fußgängerzonen oder vor Schulen – zu werben. Wir sind ein abendländisch, christlich geprägtes Land und wollen es auch bleiben. Höchste Zeit, dass Grüne, Linke, SPD und vor allem die Kanzlerin ihre zum Teil deutschfeindliche Politik sofort ändern und sich an ihren geleisteten Amtseid erinnern. Gerade die Kanzlerin hat mit ihrer fatalen Willkommenskultur sehr viele junge Moslems – auch gewaltbereite – unregistriert einreisen lassen und Deutschland bzw. Europa nachhaltigen Schaden zugefügt. Der Islam gehört nicht zu Deutschland und auch nicht zu Europa. Moslems, die hier friedlich arbeiten und leben, hingegen schon.

Erich Eckmair Hausham

 

 

Es ist ja aus heutiger Sicht alles richtig was Sie in Ihrem Kommentar schreiben, trotzdem werde ich das Gefühl nicht los, dass die vielen, in der Geschichte begangenen Verbrechen der westlichen Welt an den asiatischen Völkern – man denke nur von der Christianisierung, der Kolonialisierung bis hin zum neuzeitlichen Rohstoff-Ölraub - nunmehr auf uns zurückfällt. Wie heißt es doch sprichwörtlich: Wer Wind sät, wird (irgendwann) Sturm ernten. Man spricht sogar jetzt schon wieder vom Krieg in Europa, der Gott sei Dank noch gar nicht richtig angefangen hat, da das Bisherige eher einem Partisanenkrieg ähnelt. Und das solche Kriege mit militärischen Mitteln nicht zu gewinnen sind, ist hinlänglich bekannt und deshalb gehen die medialen Veröffentlichungen „wir werden sie besiegen“ meines Erachtens leider ins Leere. Vielleicht wäre es deshalb angebracht gewesen, die Europäer hätten von vornherein das australische Modell gefahren, denn dort breitet sich meines Wissens der Islam nicht aus. Aber wir wollten ja multikulturell sein und die Politiker haben offensichtlich dabei vergessen, dass nicht zusammen passt, was nicht zusammen gehört! Und wenn jetzt auch noch der Donald Trump tönt, dass ausgerechnet das zusammengeschmolzene Deutschland zusammen mit der Nato hinsichtlich der Ukraine noch mehr leisten müsste, obwohl er sehr wahrscheinlich Russland meint, dann wird mir angst und bange. Denn dieser verdeckte Hinweis würde sehr wahrscheinlich den Supergau zwischen asiatischen und europäischen Völkern bedeuten, denn die USA sind ja schließlich weit genug entfernt! Der liebe Gott möge uns davor hoffentlich behüten.

Axel C. Baumgart Rottach-Egern

 

 

Wer glaubt, dass Freiheit mit Abbau von Sicherheitsbehörden und Grenzen erreicht wird, ist entweder ein Träumer oder gehört zur Elite, die sich speziell bewachen lässt. Derzeit wissen wir nicht wirklich, wer in unser Land gekommen ist. Ein gefährlicher Zustand, der es leider den von Herrn von Stackelberg beschriebenen Terroristen leicht macht, sich auch bei uns einzunisten, um ihre Gewalttaten auszuführen. Wir können froh sein, dass unsere Nachbarstaaten so vernünftig waren und mit Grenzschließungen diesem Treiben ein vorläufiges Ende bereitet haben. Auch das verbrecherische Treiben der RAF konnte nur durch ein rigoroses Einschreiten von Staat und Sicherheitsbehörden beendet werden. Aber wenn man dann im Merkur lesen muss, dass grundlos aggressive junge Männer, die hilflosen alten Menschen Gewalt antun, nach dem Urteilsspruch feixend das Gerichtsgebäude verlassen, wie in München geschehen, muss einem Angst und Bange werden ob unserer laschen Rechtsprechung.

Anna und Franz Herbst Isen

 

Terror trifft das Herz Europas; Titelseite, Lorenz von Stackelberg: Erosionsprozess; Kommentar 23. März

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Hochpolitischer Akt
Lange Debatten um Kohl-Staatsakt; Titelseite 22. Juni
Hochpolitischer Akt

Kommentare