Zuschriften zum TSV 1860

Rumhacken auf 60er; Leserbriefe 2. Dezember, Heinrich Lemer: DFL auf Tauchstation; Kommentar Sport 30. November

Ich finde es äußerst merkwürdig, wenn nicht unverschämt wie Sie Ihre Berichterstattung in Sachen TSV 1860 München führen. Wenn Herr Heinrich Lemer ein Problem mit 1860 und seinem Investor hat, sollte er es nicht erst nach dem Medienboykott, der ja einigermaßen gerechtfertigt ist, loslegen. Dass 1860 ja mittlerweile zum Negativschaf der Münchner Medienlandschaft geworden ist, ist ja schon traurig genug, aber dass Sie als Münchner seriöse Tageszeitung noch forcieren, ist schon sehr seltsam und sehr einseitig. Wir sind seit über 30 Jahren Abonnent Ihrer Zeitung, aber so etwas hat es eigentlich noch nie gegeben. Wenn Sie solche Bericht auch nur annähernd über den FCB schreiben würden (was durchaus möglich wäre – siehe Präsident oder Aufsichtsratsvorsitzenden Ultras oder verschiedene Spieler), dann würden Sie nie wieder über diesen Vorzeigeverein schreiben. 

Rudolf Maier Unterhaching

Hallo Herr Lemer, bei uns ist die DFL nicht abgetaucht, denen ist unser Tauchgewässer der Walchensee, vielleicht zu kalt. 

Giovanni Demmel Geisenfeld-Zell

Lieber Gott, lass Hirn auf die Grünwalder Straße regnen.

 Roland Koch Weßling

Wenn sich 1860 nicht bald von Ismaik trennt, ist 1860 am Ende. Es gibt nur eins: 60 ab in die 4. Liga, neuer Anfang, neues Glück. Vor allen Dingen keine Schulden mehr. 

Karl Ermer Neuried

Der Spott der Bayern ist den Löwen gewiss. Die wiederholte Aussage von Hoeneß zeigt seinen wahren Charakter und ist eine Unverschämtheit. Er müsste eigentlich wissen, dass das Stadion nicht gebaut worden wäre, wenn Herr Wildmoser über die Finanzierung von Seiten der Löwen nicht gelogen hätte. Dieses wusste Herr Hoeneß ganz genau. Nebenbei hat der ruhmreiche FC Bayern jetzt endlich einen Präsidenten, der sich bestens mit den Finanzen auskennt.

 Dietmar Schneider Baldham

Mit den Finanzen des TSV kann es so schlecht nicht ausschauen, wenn der Präsident aus dem Hotel Mandarin Oriental Grüße schickt, vielleicht war es ja auch eine Privatreise mit Arbeitsauftrag von Herrn Ismaik? Zu seinem Vorschlag, die Vergabe von Freikarten drastisch zu reduzieren, kann ich nur sagen: super Idee! Dann nämlich kann man die echten 10 000 Fans des TSV erkennen. Die Tribünen werden noch leerer und besonders die VIP-Ränge werden sich lichten wenn die betuchten Freikarten-Fans auf einmal die 150 Euros abdrücken müssten. Lieber Sheik Ismaik, diese Aktion wird an der sportlichen Misere nichts ändern, verpflichte endlich von ganz oben an Leute, die vom deutschen Zweitliga-Fußball was verstehen, keine Millionen kosten und die notwendige Zeit zur Vorbereitung zur Rückkehr in die Bundesliga erhalten. Dann könnte es in 3/4 Jahren klappen.

Kurt Knebel Gilching

Ismaik und Casalette sind das mit weitem Abstand Beste, was unseren Löwen in unserer 156-jährigen Vereinsgeschichte passiert ist. Es ist ein Wahnsinn, wie die Außendarstellung unserer Löwen rüberkommt. Endlich haben wir eine Vereinsführung, die völlig im Sinne großer Teile unserer Fans handelt. Und dann wird versucht aufs Übelste Stimmung gegen sie zu machen. Ich möchte nur daran erinnern, dass es über 80 Millionen Euro waren, die unser Freund und mittlerweile glühender Löwenfan Hassan Ismaik bisher in den Verein gesteckt hat, davon waren bestimmt mehr als 80 Prozent Defizitausgleiche, die ein Stadion verursacht, in dem wir genauso viel zu suchen haben wie an der unbedeutesten Nebenstraße der Grünwalderstraße. Merken diese fehlgeleiteten sogenannten Löwenfans denn nicht, was in diesem halben Jahr passiert ist? Das Trainingsgelände saniert mit Millionen unseres Gönners Hassan. Spieler für über sechs Millionen verpflichtet und bald die überlebenswichtige Aussicht auf ein eigenes Zuhause mit blauen Sitzen in Riem. Eigene Vermarktung von Business Seats und Logen und nicht länger Mieter bei den verhassten Roten. Endlich aus einem jährlichen Defizit von circa 6,5 Millionen Euro. Strukturelle Gewinne und dann dauerhafte Rückkehr in Liga 1 mit Aussicht aufs internationale Geschäft. 

Robert Ertelt München

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