Gut nur für Sonnendach-Abkassierer

Die Gute Nachricht: Rekordhoch; Titelseite 12. Mai

Die „Gute Nachricht“ über ein Rekordhoch von der Einspeisung von wind- und sonnenerzeugtem Strom am Muttertag muss doch wohl differenzierter gesehen werden. Es gibt nämlich dazu auch eine „Schlechte Nachricht“: Gut ist die hohe Einspeisung nur für Windbarone und Sonnendach-Abkassierer. Ganz schlecht ist die hohe Einspeisung für den Verbraucher, der muss nämlich per Zwangsumlage den vielfach höheren Preis dieses unzuverlässigen und keinesfalls nachhaltigen Stromes bezahlen. Würde stattdessen kohleerzeugter Strom oder gar der leibhaftige Gott-sei-bei-uns-Kernenergie-Strom eingespeist, müsste der Verbraucher viel weniger bezahlen. Der Verbreiter der „Guten Nachricht“ ist ein Energiewende-Gewinnler, der Verbraucher bleibt der Dumme. Wirtschaftlich handelt es sich bei unserer Energie-Wende ja um eine Zwangs-Subventionierung zu Lasten der Verbraucher von Energie, eine marktwirtschaftliche Sünde erster Ordnung, die hoffentlich in nicht zu ferner Zukunft wieder korrigiert wird. Bis dahin sind aber vermutlich die verantwortlichen Politiker(innen) längst weg – und bei Kritik werden sie auf den Volkswillen verweisen. Die sinnlos verpulverten Milliarden werden leider nicht weg sein. Sie sind aus den Taschen der Verbraucher in die Taschen der Energie-Wendlinge geflossen. Nicht zu vergessen der Finanzminister, der greift nämlich qua Mehrwertsteuer auf die hohen Energiepreise auch in die Taschen der Verbraucher. Übrigens: Das Klima braucht uns als Retter nicht. Mit ein paar Molekülen weniger CO2 auf eine Million Luftmoleküle erreicht man rein gar nichts. Aber eine Volkswirtschaft kann man nachhaltig damit schädigen.

Helmut Jäger München

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