Leserbriefe

Lamento hilft nicht

Blutspender gesucht:Sie könntenSchwerkranken helfen; Weltspiegel 10./11. Juni

Seit über 40 Jahren bin ich mehr oder weniger regelmäßig zum Blutspenden gegangen. Bis vor einigen Jahren war das für mich komfortabel möglich, da der städtische Blutspendedienst von München mehrfach im Jahr Spendetermine im Münchner Osten organisiert hatte. Ob nun im Schulgebäude oder im Bürgerzentrum, die Standorte lagen in unmittelbarer Nähe vom Einkaufszentrum und der U-Bahnstation Neuperlach-Zentrum. Die Blutspendetermine waren immer gut besucht, was die langen Warteschlangen gezeigt haben. Aber der Bedarf an Blutspenden scheint gar nicht so groß zu sein. Ich glaube nicht, dass eine Aufwandsentschädigung von 25 Euro großartig zu einer Steigerung der Spendenbereitschaft beiträgt, wenn es Kosten und Mühen bedeutet, überhaupt zu einem Spendetermin zu kommen. Lamentieren hilft nicht, der Blutspendedienst muss zum Bürger kommen!

Hubert Biskup

München-Waldperlach

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