Das geht gar nicht

Alexander Weber: Der falsche Sündenbock; Kommentar, Manuela Dollinger: Software-Updates reichen nicht für saubere Luft; Wirtschaft 24. August

Ich habe Verständnis dafür, dass die deutschen Automobilhersteller erst einmal mit der preiswerteren Updatelösung versuchen wollen, die Stickoxide in den Griff zu bekommen. Dies vor dem Hintergrund, dass sich die ausländischen Hersteller selbst dem verweigern. Erst durch Ihren Artikel erfuhr ich, dass die Importeure ausländischer Fahrzeuge es ablehnen, ihre Fahrzeuge nachzubessern. So etwas geht gar nicht! Wenn diese Autos zum Teil bis zum 240-Fachen eines BMW unsere Luft belasten, sollte man den Herstellern von Alfa, Fiat, Hyundai, Kia, Renault, Ford usw. eine Frist von sechs Monaten für ein tragfähiges Konzept setzen. Andernfalls erlischt die Betriebserlaubnis für die betroffenen Fahrzeuge. Dann wird es sehr schnell gehen bei diesen Herstellern, sich mindestens um eine Software-Nachsorge zu kümmern. Leider treten aber unsere Behörden und auch der Verkehrsminister bei diesem Thema viel zu lasch auf. 

Wolfgang Oelke München

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