Aktionismus

Dobrindt zieht Cayenne aus dem Verkehr; Wirtschaft 28. Juli

Ist das nicht ein fragwürdiges Verständnis von Wirtschaft und Politik, da sieht man auf dem Foto eine Umweltministerin, welche etwa 1/50stel des neben ihr stehenden VW- Chefs Müller als Jahresgehalt hat, und will ihm sagen was zu tun ist? Da wird vom Verkehrsminister Dobrindt als Aktionismus der 3-Liter-TDI des Cayenne gerügt, obgleich dieser Motor auch noch in zahlreichen anderen Automodellen (z. B. Q7 von Audi) zu finden ist. Lassen sich unsere Politiker von der Wirtschaft am Nasenring „führen“ und erfüllen so den Wahlauftrag zum Wohle/Nutzen der Bürger zu handeln noch? Ich muss immer schmunzeln, wenn die Gefahr an Arbeitsplätzen genannt wird. Was ist, wenn unsere Autoindustrie nun den Bach runter geht? Wer ist dann Schuld, natürlich der Bürger, weil er so wenig gekauft hat, oder? Wir sollten a) unbedingt wählen gehen und b) eine andere Politik, evtl. wie Macron in Frankreich, mal ins Auge fassen? Er will die üblichen Berufspolitiker (Juristen, Lehrer, Beamte usw.) vermeiden und dafür Fachleute aus der Bevölkerung holen. Ferner das Parlament um 1/3 kürzen. Mal ein Gedanke, oder? Man kann auch mit einem Reißzweck einen dicken Hintern bewegen, man muss es nur wollen und tun, oder? 

Siegfried Wüst Mauern

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