Nicht den Diesel verteufeln

Nicht den Diesel verteufeln

Martin Prem: So werdenSchadstoffwerte hochgetrickst; Wirtschaft 7. März

Kompliment an Herrn Prem für seine fundierten und inhaltlich nicht zu schlagenden Berichte. Als Kfz-Meister bewundere ich seinen technischen Verstand und seine fachliche Kompetenz. Seine Berichte zum Dieselfahrverbot zeigen auf, was Sache ist, und wer die wirklich Schuldigen sind. Die Anzahl der Leserbriefe spricht für sich. Er ist ein Leuchtturm im Meer der Dummschwätzer, Effekthascher und Berichtekopierer. Weiter so Herr Prem, dann bekommen Sie ein Denkmal von uns Dieselfahrern.

Heinz Herold
Garching

Es sollte Schluss sein mit dem Hin- und Herschieben vom „Schwarzen Peter“ beim Dieselfahrverbot. Ziel sollte es sein, den allgemeinen Straßenverkehr zu reduzieren.

1. Den Nord-Süd-Durchgangsverkehr (A9-A95) durch den Bau vom Südring verhindern, auch gegen den Willen vom Speckgürtel. 2. Mind. vier kostenlose Parkplätze am A99-er-Ring anlegen mit kostenlosen Shuttlebussen quer durchs Zentrum. 3. Für den ÖPNV gibt es eine Tageskarte für einen Euro, für Schüler und Rentner Jahresfreikarten. 4. Alle Parkplätze und Parkhäuser im Zentrum kosten mind. je angefangene Stunde zehn Euro. 5. Der Durchgangsverkehr durch München ist verboten. 6. ÖPNV, Dienstfahrzeuge und Rettungsdienst auf Elektroantrieb umrüsten.

Paul-Gerhard Berndt
Hofheim

Ein Stück aus dem Tollhaus: Eine nicht demokratisch legitimierte EU-Kommission erlässt eine Richtlinie zur Luftreinhaltung aufgrund einer veralteten Studie der WHO. Deutsche Behörden pochen auf die Einhaltung der Grenzwerte, missachten aber selbst die Regeln zur Messung. Deutsche Wichtigtuer erstreiten vor Gericht die Rechtmäßigkeit von Fahrverboten. Das Umweltbundesamt heizt mit unzulässigen Vergleichen die Stimmung auf. Keiner kümmert sich um die Fakten. Solange wir die Energie zum Wohnen, Arbeiten, Fahren und Fliegen durch Verbrennung erzeugen, werden wir Probleme mit der Luftreinhaltung haben. Das beschränkt sich nicht allein auf Stickoxid und Dieselmotoren. Unsere Physikerin Merkel hat den Ausstieg aus der Kernenergie beschlossen. Weltweit wird aber an der Entwicklung von ungefährlichen Kernreaktoren der vierten Generation gearbeitet. Auch Deutschland ist finanziell beteiligt. Warum können wir nicht diese Option offen benennen und in unsere Planungen einbeziehen? Haben wir seriöses Arbeiten verlernt? 

Dr.-Ing. Josef Köhler 
Kochel am See

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