Auto rast offenbar in Bushaltestellen in Marseille

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Rentner unzufrieden mit Erhöhung

Renten steigen Mitte des Jahres; Titelseite, Was Rentner absetzen können; Geld & Markt 23. März

Rentenbetrug am Bürger. Es ist schon sehr dreist von Frau Nahles SPD von einer spürbaren Renten Erhöhung zu sprechen. Was aber verschwiegen wird, dass was rechts erhöht wird, wird links um so mehr wieder abgeschöpft. So das maximal nur ein paar lumpige Euro hängen bleiben. Also hört doch auf, immer die Gesamtsumme zu nennen – von wegen Milliarden hier, Milliarden dort. Sagt doch mal, was der einzelne Rentner und Erwerbsgeminderter bekommt. Im Schnitt zwischen 550 und 900 Euro im Monat und davon gehen dann noch Beiträge ab für Krankenkasse und Pflegeversicherung. Was bleibt da übrig? Scheinheiliges Gefasel von wegen riesige Erhöhung. Ihr da oben, die Elite, solltet mal ein Jahr lang damit auskommen müssen mit allen Unkosten von wegen Waschmaschine kaputt, Fahrscheinerhöhungen, Stromkosten usw. leben zu müssen. Schämt euch! Die Alten haben sich krumm malocht und müssen jetzt Flaschen sammeln und zur Tafel gehen. Ich kann nur sagen: SPD nein danke! 

Manfred Venske Erding 

Mit welchem Recht bekommt der Osten 3,6 Prozent und wir 1,9 Prozent Rentenerhöhung? Wir im Westen haben bis ins hohe Alter geschuftet und in die Rentenkassen einbezahlt. Für den Osten haben wir in den letzten Jahren genug getan. Hier stimmt doch etwas nicht. Kein Wunder, dass Splitterparteien Zuwachs bekommen. 

Arno Horsthemke Poing

Wieder erhalten die Ostrentner mit 3,6 % eine um 1,7 % höhere Rentensteigerung als der Rentner im Westen. Unsere Bundesregierung unter der Bundeskanzlerin Frau Angela Merkel, die vom Osten kommt, braucht natürlich die Wahlkreisstimmen im Mecklenburg-Pommern. Vielleicht überlegt sich mancher West Rentner wo er am 24 September sein Kreuz am Wahlzettel hinmacht. Mit dieser jährlichen Verdummung der westdeutschen Senioren muss mal Schluss sein. Nach Untersuchungen des VDK und des Paritätischen Wohlfahrtverbandes kommen immer mehr Rentner in die Nähe der Armutsgrenze insbesondere durch die gestiegenen Lebenshaltungskosten wie Mieten und Energiekosten. Der Rentner im Osten wohnt vergleichsweise immer noch günstiger, als die Rentnerin in München die teilweise bis zu zu 1100 Euro Miete zahlt. Fast jeder sechste Deutsche gilt als armutsgefährdet. Der Höchststand seit Ost und West Wiedervereinigung, diese Entwicklung wird von unserer Regierung ignoriert, obwohl die Armut immer mehr die Mitte der Gesellschaft erreicht. Seit 2005 ist sie um 49 % auf 3,4 Millionen gestiegen und der größte Anstieg in dieser Entwicklung ist bei den Rentner, wie es im „Siebten Altenbericht“ der Bundesregierung steht. Von Armut spricht man nicht erst, wenn die kleine Rente durch Pfandflaschensammeln aufgebessert wird. Armut ist bereits wenn die Menschen nicht mehr am Leben teilhaben können, wenn das Geld für den Sportverein, die größer Anschaffung im Haushalt, den kleinen Urlaub oder den Theaterbesuch fehlt soziale Gerechtigkeit ist das wichtige Ziel in der Botschaft von Martin Schulz und sollte nicht durch unterschiedlich Bewertung der Menschen in Ost und West erfolgen, die Rentnerin im Westen hat erst ihre Kinder groß gezogen und dann gearbeitet, teilweise halbtags und erhält heute eine Rente unter 1000 Euro. Die junge Mutter in der DDR hat ihr Kind wenige Wochen nach der Geburt in die LPG Krippe gegeben und hat heute mit über 45 Jahren Beitragsjahren die Höchstwerte in der Rentenberechnung und bekommt jetzt am 1. Juli 3,6 % Rentenerhöhung sprich circa 1761 Euro und die alleinstehende Ehefrau in München muss sich mit 968 Euro (VDK-Zeit.) einen ganzen Monat zufrieden geben. Hier von sozialer Gerechtigkeit zu sprechen ist ein Hohn an die alleinigen Renteneinzahler bis zu Wende vor 25 Jahren und das kann nicht bis 2025 akzeptiert werden. 

Klaus Richter Pullach

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