Viele Dämmungen sind überflüssig

Schimmel – und was man tun kann; Geld & Markt 21. März

Egal, was man zum Thema Schimmel liest - fast alle arbeiten mit der Angst der Verbraucher. Es handelt sich meist nur um die Behandlung von Symptomen und nie um Bekämpfung der Ursachen. Was niemand sagt: Die extrem häufig – aufgrund fehlerhafter Sanierungen – durchgeführten Schimmelprobleme sind Folge eines gigantischen Wirtschaftsbelebungs-Programmes zu Lasten der Verbraucher. Und das wider besseren Wissens, denn die Wirksamkeit einer Dämmung endet maximal bei 12 cm. Warum also 25 cm dicke Dämmungen auftragen mit viel zu kurzen Haltbarkeiten, dazu mit viel zu dünnen Putzschichten und deshalb mit umweltschädlichen Bioziden in den Farben, damit die Fassaden nicht veralgen usw.? Was man nicht wahrhaben will: Viele Dämmungen sind überflüssig. Oft würde das Einziehen von Dichtungen bei Fenstern und Türen und/oder eine Änderung des Heizsystems von Luftumwälzung auf Strahlungswärme/ Abschalten der Nachtabsenkung vollkommen ausreichen. Den Schaden unzureichend durchdachter Sanierungen zahlt letztendlich immer der Verbraucher. Als Folgen haben wir nicht nur kranke Bewohner durch schlechte Wohnklimata, sondern auch völlig überteuerte Wohnsituationen. Unsanierte Altbauten sind oft kein bisschen schlechter als unzureichend sanierte, nur günstiger. Oft reichen einfachste Maßnahmen zur Schimmelsanierung, doch angeboten werden überwiegend teure Maßnahmenpakete, nach deren Umsetzung keiner sagen kann, was geholfen hat oder nicht. Achten Sie darauf, dass Ihr Berater nicht über Umwege an einer Maßnahme mit verdient! Dann stehen die Chancen besser, dass man richtig beraten wird.

Christian Mack Eglfing

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