Fesselnde Lücken: Ein vierjähriger Bub blieb auf dieser Hängebrücke zwischen den Trittbrettern hängen. Die Feuerwehr musste an den Otto-Mair-Ring ausrücken und den kleinen Abenteurer befreien. Foto: Thomas PLettenberg

Gefangen in der Hängebrücke

Holzkirchen - Kleiner Fehltritt, große Wirkung: Ein Großaufgebot von Feuerwehr und Rettungsdienst kümmerte sich am Sonntagabend um einen vierjährigen Buben, dem auf der Hängebrücke eines Holzkirchner Spielplatzes ein folgenschweres Missgeschick unterlaufen war.

Der kleine Abenteurer hatte sich so unglücklich verfangen, dass ihn die Feuerwehr mit der Brechstange befreien musste. Etwa eine halbe Stunde musste der Bub in seiner misslichen Lage ausharren, dann schlossen ihn seine Eltern wieder in ihre Arme.

Wie Richard Obermayer, Einsatzleiter der Holzkirchner Feuerwehr, auf Anfrage mitteilte, lautete die Alarmierung auf „eingeklemmte Person“. Daraufhin rückten gegen 19.15 Uhr über 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr aus, dazu ein Wagen des Rettungsdienstes. Auf dem Spielplatz am Otto-Mair-Ring fanden sie den Bub: Der Vierjährige hatte eine Hängebrücke überqueren wollen, sie verbindet auf etwa einem Meter Höhe zwei Spielhäuser. Dabei war er mit einem Bein zwischen zwei Trittbrettern abgerutscht - und steckengeblieben. So sehr sich der Bub auch mühte, sein Wadl saß fest.

Die Feuerwehr brachte ein Brecheisen zum Einsatz und schuf so die rettende Lücke. Gegen 19.45 Uhr war der Einsatz beendet. Der Bub sei sehr ruhig gewesen, sagt Obermayer, „ich glaube, es hat ihn nur ein wenig verängstigt, dass so viele Leute um ihn herumstehen.“ (avh)

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