„Es war höchste Eisenbahn“: Markus Kirmayr, Kommandant der Otterfinger Feuerwehr, ist froh, dass sich kein großes Feuer in dem Stall in Otterfing entwickelt hat. foto: tp

Nach Schwelbrand: Gutes Ende für Kälber und Katzen

Otterfing - Die Feuerwehr hat am Mittwoch einen Schwelbrand in einem Otterfinger Stall schnell in den Griff gekriegt. Verletzt wurde niemand.

So viel ist klar: „Es war höchste Eisenbahn“, sagt Markus Kirmayr, Kommandant der Otterfinger Feuerwehr. Zehn Minuten später, und es wäre wohl ein offener Brand in einem Stall an der Palnkamer Straße in Otterfing ausgebrochen. Und so blieb es bei einem Schwelbrand.

Schlimmeres verhindert hat die Feuerwehr am gestrigen Mittwoch an der Palnkamer Straße, wo Rauch aus einem Stall aufgestiegen war. Es entstand ein Schaden von rund 5000 Euro, verletzt wurde niemand. Gegen 12 Uhr rückte die Feuerwehr mit insgesamt 65 Mann aus, mit dabei waren die Einsatzkräfte aus Otterfing, Holzkirchen, Föching und Sauerlach. Die Einsatzleitung übernahm Kirmayr, auch eine Streife der Polizei Holzkirchen war vor Ort. Mit Atemschutzgeräten kämpften sich die Feuerwehrler durch den Rauch. Die Brandursache war schnell gefunden: „Bei einer Melkanlage hatte es einen technischen Defekt gegeben“, erklärt Kirmayr. Nach eineinhalb Stunden war der Einsatz beendet.

Wohl zu dem guten Ende beigetragen hatte auch die Landwirtsfamilie selbst. Ein Neffe der Besitzer hat laut Kirmayr vor Eintreffen der Feuerwehr das bereits brennende Stroh in der angrenzenden Kälberbox mit einem Wasserschlauch gelöscht. Auch zwei Katzen, die im Nebenraum und Kirmayr zufolge „schon benebelt“ waren, konnte die Feuerwehr retten. Einige Balken des Heubodens im Stall waren verkohlt, auch die Melkmaschine muss neu ausgerüstet werden. (mar)

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