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CSU gibt Kreidls Posten verloren

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Von: Christian Deutschländer

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Jakob Kreidl
Jakob Kreidl

München/Miesbach – Die CSU gibt die Landratswahl in Miesbach verloren. Man rechne nicht mehr mit einem Sieg des Amtsinhabers und CSU-Kandidaten Jakob Kreidl, heißt es an mehreren Stellen in der Parteiführung.

Kreidl steht wegen seiner plagiierten Doktorarbeit, üppiger Nebeneinnahmen und einer von der Sparkasse gesponserten Geburtstagsfeier seit Monaten in der Kritik.

+++ Aktuell +++ Liveticker: Landrat Kreidl im Kandidaten-Duell

Noch unklar, ob Jakob Kreidl vor der Wahl hinwirft

Die Frist für einen Austausch des Kandidaten ist abgelaufen. „Das Kind ist nicht nur in den Brunnen gefallen. Es ist bereits ersoffen“, heißt es in der ersten Reihe der CSU drastisch. Nun sei nur noch die Frage, ob Kreidl vor der Wahl hinwerfe – und die CSU am 16. März keinen Kandidaten hat – oder abgewählt werde. Auch über Kreidls Nachfolge an der Spitze des Landkreistags gibt es erste Absprachen. Hier ist der Deggendorfer Landrat Christian Bernreiter Favorit.

Ilse Aigner wegen Landrat Jakob Kreidl in der Kritik

Vize-Ministerpräsidentin Ilse Aigner, Chefin der CSU Oberbayern, hatte als Wahlziel ausgegeben, alle 2008 verlorenen Landratsposten wiederzugewinnen. Nun steht sie parteiintern in der Kritik, Kreidl zu spät und zu sanft zum Rückzug gedrängt zu haben. CSU-Chef Horst Seehofer nannte die Finanzierung von Kreidls Fest durch die Sparkasse Miesbach „abenteuerlich“.  

cd

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