Kreiskonferenz als Auftakt: Zum Start der Zukunftswerkstatt der SPD waren etwa 40 Parteimitglieder und Interessierte gekommen. Kreisvorsitzende Christine Negele (r.) erläuterte, wie sich die Basis wieder verstärkt in die Bundespolitik einbringen könne. foto: Leder

Das große Ganze im Blick

Bad Wiessee - Die SPD im Landkreis Miesbach freut sich, endlich wieder bei der Bundespolitik der Partei mitreden zu dürfen. Eine Kreiskonferenz gab dazu den Auftakt.

Wie soll es mit Deutschland weitergehen? Wohin soll Deutschland gehen? Die Fragen über die Zukunft des Landes werden in den nächsten Wochen den SPD-Kreisverband Miesbach bewegen. Im Rahmen der Zukunftswerkstatt, welche die Bundes-SPD Anfang des Jahres beschlossen hat, soll die Basis Themen und Vorschläge für die Zukunft Deutschlands und die Zukunft der Partei einbringen.

In Bad Wiessee war am Freitagabend im Hotel zur Post für den Kreisverband Miesbach der Auftakt zur Zukunftswerkstatt. Etwa 40 Parteimitglieder und interessierte Bürger waren zu dieser Kreiskonferenz gekommen, um sich von der Vorsitzenden Christine Negele Hintergründe und Eckpunkte erläutern zu lassen. „Gut und sicher leben, die Wirtschafts- und Finanzpolitik sowie die Bildung“ sind laut Negele die wohl wichtigsten Themen, über die man in den nächsten Wochen in den Ortsverbänden diskutieren werde. Am 24. April geht der Kreisverband (etwa 500 Mitglieder) in Klausur, um die Ergebnisse der Diskussionen festzuzurren. Diese werden dann in die Bundeswahlkonferenzen, die bayernweit stattfinden, einfließen.

„Endlich geht es in unserer Partei wieder um inhaltliche Diskussionen“, freut sich Negele. Dies habe man an der Basis in den vergangenen Jahren schmerzlich vermisst.

Über die Zukunft und Arbeit des SPD-Kreisverbandes im Landkreis Miesbach selbst wurde bei der Veranstaltung lediglich am Rande gesprochen. „Beim Thema Bildung müssen wir uns genau anschauen, wie sich die Kooperationsschule im Tegernseer Tal entwickelt“, sagt Negele. Es gebe bereits Befürchtungen, dass für Haupt- und Realschüler der Platz im derzeitigen Übergangsquartier in der Schule Bad Wiessee zu eng werde – und die Hauptschüler ab nächstem Schuljahr wieder zurück nach Rottach-Egern müssten. Im Kooperationsmodell arbeiten seit September 2009 die Hauptschule Rottach-Egern und die Realschule Holzkirchen zusammen.

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