Wortmeldung: Die Schüler des Gymnasiums Miesbach machten Politik. Die echten Abgeordneten begnügten sich mit der Zuschauerrolle. Foto: Thomas Plettenberg

Gymnasium Miesbach: Hier wird Politik gespielt

Miesbach - So funktioniert also Politik: 50 Schüler des Gymnasiums Miesbach haben am Montag beim Planspiel „Der Landtag sind wir“ mitgemacht und sind dabei zu überraschenden Erkenntnissen gelangt.

Wie man sich so als Minderheit fühlt, haben die Schülerinnen und Schüler der neunten bis zwölften Jahrgangsstufe am Montag am eigenen Leib erfahren - zumindest jene, die für die Fraktionen der Grünen, Freien Wähler und SPD am Planspiel teilnahmen. Das Planspiel orientierte sich an den Mehrheitsverhältnissen des Bayerischen Landtages.

Ein vom Centrum für angewandte Politikforschung der Ludwig-Maximilians-Universität in München, die Organisatoren des Rollenspiel-Unterrichts, ausgearbeiteter Antrag zum Thema Jugendkriminalität wurde von der CSU-Fraktion ins Plenum gebracht.

Die Jugendlichen hatten Zeit, Änderungen zu formulieren und diese während einer Anhörung dem Plenum vorzustellen. CSU und FDP jedoch brachten schließlich ihre Vorstellungen durch. „Es ist so ärgerlich, dass man als kleine Fraktion nicht so viel bewegen kann“, sagte eine der fiktiven Sozialdemokraten.

Echte Abgeordnete waren auch da: Claudia Stamm, Susanne Tausendfreund (beide Grüne), Julika Sandt (FDP), Florian Ritter (SPD), Florian Streibl (FW) und Alexander Radwan (CSU). Sie stellten sich nach dem Planspiel den Fragen der Jugendlichen.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der Dienstagsausgabe unserer Zeitung.

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