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Landkreis rüstet ab

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Gefährliches Alteisen: 
          Hunderte von Gewehren und Pistolen sind in den vergangenen Monaten beim Landratsamt abgegeben worden. Manfred Betz, Leiter des Fachbereichs Öffentliche Sicherheit und Gewerbe, lagert sie an einem geheimen Ort, bis sie vom Landeskriminalamt verschrottet werden.
Gefährliches Alteisen: Hunderte von Gewehren und Pistolen sind in den vergangenen Monaten beim Landratsamt abgegeben worden. Manfred Betz, Leiter des Fachbereichs Öffentliche Sicherheit und Gewerbe, lagert sie an einem geheimen Ort, bis sie vom Landeskriminalamt verschrottet werden.

Landkreis - Wer unerlaubt Schusswaffen besitzt, kann diese noch bis Ende des Jahres straffrei abgeben. Beim Landratsamt Miesbach sind hunderte von Gewehren und Pistolen abgeliefert worden.

Insgesamt rund 710 Schusswaffen haben sich seit Juni im Lager des Landratsamtes angesammelt und warten auf ihre Verschrottung durch das Landeskriminalamt. Aber nur knapp 30 davon waren illegal. Deren Besitzer hatten also keinen Waffenschein und haben sich im Zuge der Amnestie von ihnen getrennt.

Ob 30 illegale Waffen viele sind, ist kaum einzuschätzen. Denn wieviele nicht registrierte Schießeisen sich im Landkreis im Umlauf befinden, „das kann keiner genau sagen“, erklärt Frank Skodczinski, Pressesprecher im Landratsamt.

Dass dennoch so viele Waffen beim Landratsamt eingehen, liegt am verschärften Waffengesetz. „Bei den meisten Rückgaben handelt es sich legale Waffen, für die die Leute nicht den Nachweis der sicheren Aufbewahrung erbringen wollen oder können“, sagt Skodczinski. Der Hintergrund: Pistolen und Gewehre müssen jetzt in speziellen Waffenschränken sicher vor dem Zugriff Unbefugter verwahrt werden.

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