Oberlandbahn: Ausschreibung hat begonnen

Landkreis - Der Startschuss ist gefallen: Seit Mittwoch können sich Bahnunternehmen bei der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) für den Regionalverkehr im Bayerischen Oberland bewerben.

Im November war beschlossen worden, die Strecken neu auszuschreiben. Der Verkehrsvertrag zwischen BEG und der Bayerischen Oberlandbahn (BOB) endet im Dezember kommenden Jahres.

„Wir wollen unabhängig vom Betreiber das erfolgreiche Konzept ,Bayerische Oberlandbahn‘ erhalten und weiter verbessern“, stellt BEG-Geschäftsführer Fritz Czeschka klar. Einen Rückschritt beim Angebot werde es nicht geben. Der BEG schwebt ein verbessertes Fahrplankonzept in mehreren Betriebsstufen vor. Der Vertrag wird ab Dezember 2013 für elf Jahre laufen. Im Vergleich zum heutigen Fahrplan soll das Angebot in den ersten beiden Betriebsstufen zunächst um bis zu 14 Prozent ausgeweitet werden. Dies geschieht vor allem durch den Einsatz zusätzlicher Fahrzeuge. Auch im Detail wird nachgebessert: Fahrkartenschalter sollen länger offen haben, auch am Wochenende, und die Züge erhalten mehr Zugbegleiter.

Die dritte Betriebsstufe ist von einem Ausbau der Infrastruktur abhängig: DB Netz und DB Station&Service müssen eine Zugbegegnungsmöglichkeit in Fischbachau und eine dritte Bahnsteigkante in Schaftlach errichten.

Schlusstermin für den Eingang der Angebote ist der 2. Juli. Die Zuschlags- und Bindefrist endet am 15. Oktober.

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