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Seepromenade: SPD will Pläne sehen

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Die Seepromenade 
          soll neu gestaltet werden. Wie, das wollen die Genossen zur Diskussion stellen. 
            Foto: Plettenberg
Die Seepromenade soll neu gestaltet werden. Wie, das wollen die Genossen zur Diskussion stellen. Foto: Plettenberg

Bad Wiessee - Gewünscht und beauftragt ist eine Gesamtplanung für Bad Wiessees gute Stube. Doch wie sieht sie aus? Die SPD-Fraktion will nach einem Dreivierteljahr Ergebnisse sehen.

Das Ziel hat Bürgermeister Peter Höß immer wieder klar gemacht. Für den Bereich am See – dazu gehören das ehemalige Spielbank-Gelände, das Hotel Lederer und das Haus des Gastes – soll es eine Planung aus einem Guss geben. Schon vor einem Dreivierteljahr, so erklärt SPD-Gemeinderätin Klaudia Martini, habe der Gemeinderat das Architekturbüro Angerer damit beauftragt, einen Flächennutzungsplan zu erstellen.

Ergebnisse haben Martini und ihre Fraktionskollegen Bernd Kuntze-Fechner und Robert Huber seither nicht gesehen. In einem Antrag an den Gemeinderat fordern die Genossen jetzt Auskunft über den Stand der Planungen. Der Architekt solle Bericht erstatten.

"Das dümpelt alles so dahin", bemängelt Kuntze-Fechner. Dabei bestehe Grund zur Eile. Er rechne mit der Zwangsversteigerung des Hotels Lederer im Herbst, so Kuntze-Fechner. In seiner Fraktion ist man sich einig: Wenn das Grundstück auf den Markt kommt, soll die Planung stehen.

Vorrangig geht es der Fraktion um die Bereiche Seepromenade, Hotel Lederer, Adrian-Stoop-Straße vom Lindenplatz bis zum Badepark und das Jodschwefelbad-Gelände. Das gesamte Gebiet müsse zum Herzstück der Gemeinde werden, heißt es in dem Antrag. Wichtigste Eckpunkte: ein großzügiger Kurpark am See-Ufer, ein Luxushotel auf dem Lederer-Grundstück und ein weiteres Hotel mit Schwerpunkt Wellness auf dem Gelände des Jodschwefelbads.

Diskutiert wird der Antrag voraussichtlich bei der Sitzung des Gemeinderats am Donnerstag, 6. Mai. Der stellvertretende Bürgermeister Robert Huber hofft, Gehör zu finden: "Wir sollten selbst gestalten – und nicht nur etwas präsentiert bekommen."

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