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Ihre Protestlisten wollen Stefanie und Ferdinand Grieblinger demnächst im Wiesseer Rathaus abliefern. foto: leder

Strandbad macht gegen Wohnmobile mobil

Bad Wiessee - Über 300 Unterschriften haben Stefanie und Ferdinand Grieblinger gesammelt: für mehr Parkplätze vor ihrem gleichnamigen Strandbad in Bad Wiessee.

Seit es die Stellplätze für Wohnmobile gibt, wüssten ihre Badegäste nicht mehr, wohin mit ihrem Auto. „Unsere Gäste mussten kilometerweit laufen“, erinnert sich Ferdinand Grieblinger an die heißen Tage im August. Denn Parkplätze vor dem Bad sind rar. Die Gemeinde hat auf dem Areal acht Stellplätze für Wohnmobile ausgewiesen. Mindestens 30 Parkplätze, schätzt Gieblinger, sind dadurch weggefallen.

Die Strandbad-Betreiber riefen eine Unterschriftenliste ins Leben: Über 300 Badegäste fordern damit mehr Parkplätze. Die Liste wollen die Grieblingers demnächst Bürgermeister Peter Höß überreichen. „Vielleicht können wir uns mit der Gemeinde gütlich auf einen Kompromiss einigen“, so Stefanie Grieblinger.

Den ersten ging die Gemeinde schon während der Hochsaison ein: Sie hob das Halteverbot gegenüber des offiziellen Parkplatzes auf. Eine Lösung für die Zukunft schwebt dem Bürgermeister auch schon vor: Die Stellplätze sollen während der Sommermonate tagsüber nur eingeschränkt zur Verfügung stehen, damit die Badegäste dort parken können. „Wir wollen allen Beteiligten gerecht werden“, betont Höß. Ihm lägen die Strandbadgäste ebenso am Herzen wie Wohnmobilisten. „Diese Touristen gehen auch essen und bringen Geld nach Bad Wiessee.“

Mit den Übernachtungszahlen beim Strandbad ist die Gemeinde indes zufrieden: 1000 Übernachtungen seit Anfang August, „ganz ohne Reklame“, betont Höß. Wenn der Stellplatz erst im Wohnmobilführer stehe, laufe es sicher noch besser. Nur gegen Wild-Mobilisten könne man nichts machen, so Schuschke. „Eine Fahrtunterbrechung für eine Übernachtung kann man nicht verbieten.“

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