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Umweltschützer bremsen Flying-Fox-Pläne

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Bayrischzell - Vor wenigen Wochen hat Dirk Schwarzer seine Idee, einen Flying Fox am Wendelstein zu errichten, im Bayrischzeller Gemeinderat vorgestellt. Bereits da gab es erste Skeptiker wegen des Seils quer durchs Tal. Umweltschützer und Alpenfreunde haben noch andere Bedenken.

Bericht und Abstimmung:

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Manfred Burger, der Kreisvorsitzende des Bundes Naturschutz Miesbach, sagt etwa: „Das ist eine Verramschung der Berge.“ Dir Schwarzer, Chef der Rosenheimer Firma Checkpoint, die am Tatzelwurm einen Hochseilgarten betreibt, will sich noch mit allen Bedenkenträgern zu einem Gespräch treffen. Burger: "Ohne, dass ich dem Gespräch jetzt schon vorgreifen will, sehe ich die Idee negativ“. Schwarzer hatte versprochen, dass sich der Flying Fox in die Landschaft integrieren werde. Burger dazu: „Das sagen sie alle. Schauen Sie nach Weyarn, das Riesengebäude am Ortsende. Da hieß es auch, es werde in die Landschaft integriert. Da lache ich bloß, weil sie es grün angestrichen haben. Das ist hahnebüchen.“

Auch am Osterfelderkopf im Landkreis Garmisch-Partenkirchen ist ein Flying Fox geplant.

Lesen sie dazu:

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Was Burger weiter sagt, was der DAV Leitzachtal über das Thema denkt und was Tourismus-Chef Harald Gmeiner dem Flying Fox Positives abgewinnen kann, lesen Sie in der Samstagsausgabe des Miesbacher Merkur.

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