Heftige Unwetter wüten in Bayern: Mehrere Orte unter Wasser - dramatische Rettungsaktion für weggespülte Autofahrer

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Die Zukunft der Hotellerie war Thema einer Debatte, zu der Peter Friedrich Sieben (2.v.l.) eingeladen hatte. Foto: tp

Wie viele Hotels braucht das Tegernseer Tal?

Tegernsee - Laut Statistik sind die Hotels im Tegernseer Tal nicht einmal zur Hälfte ausgelastet. Braucht es also noch mehr Häuser? Diese Frage war Thema einer Experten-Diskussion.

Patent-Rezepte wurden während der Diskussion im Gasthof Schandl nicht erarbeitet, dafür jede Menge Denkanstöße. Die lieferten auf Einladung des CSU-Ortsvorsitzenden Peter Friedrich Sieben nicht nur führende Tegernseer Hoteliers, sondern Experten aus der Bereichen Tourismus, Wirtschaft, Gastronomie und öffentlichem, ja sogar kirchlichem Leben. Verträgt Tegernsee also noch weitere Hotels? Für Peter Kahl (Hotel Bayern), der aus dem Nähkästchen plauderte und mit 65 Prozent Auslastung überraschte, lautet die Antwort nicht unbedingt Ja, denn besser werde das Tal damit auch nicht: "Gäste finden zuerst das Tal schön, dann das Hotel." Also müsse an der Angebotsvielfalt, der Infrastruktur und auch am Wohnungsangebot für Angestellte gearbeitet werden.

Angesichts der Einbußen für den Einzelhandel nach der Schließung der Hotels Residenz und Guggemos forderte Maria Heiß zur Niveauhebung jedoch mindestens ein weiteres Vier-Sterne-Haus. Stehen Investoren dafür Schlange? Der ein oder andere werde schon vorstellig, meinte Oliver Reitz, Wirtschaftsförderer des Landkreises. "Doch es gibt nun mal wenige 1-A-Lagen."

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