Ermordeter Journalist Khashoggi: Saudische Staatsanwaltschaft fordert Todesstrafen

Ermordeter Journalist Khashoggi: Saudische Staatsanwaltschaft fordert Todesstrafen
+
Hans-Jürgen Jaeger ist am Mittwoch im Alter von 82 Jahren gestorben.

Zum Tod von Hans-Jürgen Jaeger

Ein Liberaler durch und durch

Neuhaus - Er war Jurist, Bundesbahndirektor, Fraktionsvorsitzender der FDP im Bayerischen Landtag, der erste Ehrenvorsitzende des FDP-Kreisverbands und Träger der Bundesverdienstkreuzes. Am Mittwoch ist Hans-Jürgen Jaeger aus Neuhaus im Alter von 82 Jahren gestorben.

Geboren wurde Jaeger 1931 in Berlin. Während des Zweiten Weltkriegs flüchtete er nach München. Dort – und in den USA – studierte Jaeger Rechtswissen- und Volkswirtschaft. Im März 1960 trat er in den höheren Dienst der Deutschen Bundesbahn ein, wo er schließlich als Bundesbahndirektor Leiter der Generalvertretung München-Nord wurde. 1978 ließ er sich als Rechtsanwalt nieder. In der Kanzlei seines Sohnes praktizierte Jaeger noch über seinen 75. Geburtstag hinaus.

Doch seine wahre Leidenschaft galt der Politik. 1952 trat Jaeger in die FDP ein. Er engagierte sich im Münchner Stadtrat und zog 1970 in den Landtag ein. Drei Legislaturperioden (1970 bis 1982) lang vertrat er dort seine Partei und war Fraktionsvorsitzender.

Seit 1975 wohnte Jaeger in Neuhaus. Er war verheiratet und hatte drei Kinder. 2003 wurde Jaeger der erste Ehrenvorsitzende des FDP-Kreisverbandes. Er bekam er den Bayerischen Verdienstorden und das Bundesverdienstkreuz verliehen. Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil reagierte gestern bestürzt auf die Nachricht von Jaegers Tod. „Ich verliere einen guten Freund und klugen Ratgeber. Hans-Jürgen Jaeger war ein fröhlicher, dem Leben zugewandter Mensch, und deshalb werden wir ihn so in Erinnerung behalten.“

jpa

Auch interessant

Kommentare