Objekte der Begierde: Am Tannerfeld-Parkplatz bestaunten viele Zuschauer die historischen Gefährte.

Schaulaufen schicker Raritäten

Bayrischzell - Oldtimer-Freunde feierten am Sonntag ein großes Fest: die dritte Auflage der Sudelfeld Classic. 49 Teilnehmer und rund 2500 Zuschauer wollten die Gleichmäßigkeitsprüfung miterleben.

Die Sudelfeld Classic ist kein Rennen, sondern eine Gleichmäßigkeitsprüfung. Nach einem Trainingslauf folgt der Lauf, der die Sollzeit festlegt. Daran sollten die Fahrer in drei Wertungsläufen so nah wie möglich heranfahren. Die meisten Teilnehmer schaffen dies ohne Uhr.

Sudelfeld Classic: Autos zum Träumen

Sudelfeld Classic: Autos zum Träumen

Sudelfeld Classic: Autos zum Träumen

An diesem Tag sausen 49 historische Gefährte die 3,2 Kilometer lange Strecke die Sudelfeldstraße hinauf. Knapp 30 Teilnehmer weniger als im Vorjahr, wie Veranstalter Gerhard Heger vom Auto- und Motorradclub (AMC) Miesbach mitteilt. Ursache dafür ist laut Heger, dass die Veranstaltung erst in letzter Minute grünes Licht vom Verwaltungsgericht bekam.

Dafür sind diesmal viele erstmals da, so wie Karli Zellbeck (70) und sein Neffe Andreas Zellbeck (40) aus Burghausen. Neugierige Blicke zieht der 70-Jährige mit seinem 220 PS starken KMW Porsche, Baujahr 1971, auf sich. Andreas Zellbeck tut dies mit einem Alpin BMW, Baujahr 1975, mit 300 PS. „Der Spaß steht im Vordergrund“, sagt Karli Zellbeck. Doch den hätte es fast nicht gegeben: „Es kommt leider immer häufiger vor, dass in Deutschland solche Veranstaltungen reglementiert werden. In Österreich und Italien ist man toleranter“, so Andreas Zellbeck.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der Montagsausgabe unserer Zeitung.

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