Geld von der Stiftung: (v.l.) Heinz Hurth, Peter Christian von Taysen sowie Franz Leopold Graf von Stillfried (M.) von der DSD überreichen Pfarrer Josef Spitzhirn eine Spende zur Restaurierung der Fresken in der St. Martinskirche Fischbachau. Ebenfalls im Bild: (v.l.) Christine Hüpping vom Baumaßnahmen-Träger Erzbischöfliches Ordinariat, Kirchenpfleger Anton Gasteiger und Architekt Johannes Wegmann. foto: thomas plettenberg

Stiftungsgeld für Fresken-Restaurierung

Fischbachau - Sanierung des Martinsmünsters: Kirche bekommt Finanzspritze.

Die Fülle an Fresken macht die Restaurierung teuer. Insgesamt 73 hat der Ingolstädter Maler Melchior Puchner in den Jahren 1737/38 in der Fischbachauer St. Martinskirche erstellt, vor allem erzählen sie vom Leben des Heiligen Martin von Tours. Allerdings fehlt die Darstelllung der bekanntesten Szene: der Mantelteilung vor dem Stadttor von Amiens. Vermutlich war sie ehedem im ersten Altarblatt des Hochaltars zu finden. Im Zuge der Komplettsanierung des Martinsmünsters werden die verbliebenen Fresken restauriert. Eine Arbeit, die die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) unterstützt.

Nun haben Franz Graf von Stillfried, Heinz Hurth und Peter Christian von Taysen vom Münchner Ortskuratorium der Stiftung eine Spende in Höhe von 70 000 Euro überbracht und sich bei dieser Gelegenheit den Stand der Restaurierungsarbeiten angesehen.

Nach jahrelanger Vorbereitungszeit begannen vor sechs Jahren die Renovierungsarbeiten am Martinsmünster. Zwischenzeitlich sagte Christiane Hüpping, Projektsteuerin des Erzbischöflichen Ordinariats: „Es gibt immer wieder Überraschungen.“ Sie sollte in einem Maße Recht behalten, dass ihr nicht mehr lieb sein kann. Die Sanierung des Dachstuhls stellte sich erheblich aufwendiger heraus als zunächst gedacht. Die Träger des Gewölbes waren ebenfalls verfault, und zu allem Übel löste sich das Gesims ab. Die Arbeiten verzögerten sich, die Kosten stiegen. Insofern kommt den Fischbachauern, die 30 Prozent der Sanierung selbst bezahlen müssen, die Spende der Deutsche Stiftung Denkmalschutz sehr gelegen.

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