Unfall Geitau
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Einsatzkräfte der Bergwacht Leitzachtal versorgten den verletzten Fahrer am Unfallort.

Schwerer Verkehrsunfall

Holzlaster stürzt im Rotwandgebiet ab

Geitau - Im Rotwandgebiet ist ein 42-Jähriger am Donnerstag mit seinem Holzlaster vom Forstweg abgekommen und einen steilen Hang hinabgestürzt - auf 1500 Metern Höhe. Der Mann wurde dabei schwer verletzt.

Schwerer Verkehrsunfall im Rotwandgebiet. Ein 42-Jähriger ist am Donnerstag gegen 13.30 Uhr auf fast 1500 Metern Höhe mit seinem Holzlaster vom Forstweg abgekommen einen steilen Hang hinab gestürzt. Ungefähr nach 150 Metern – so schätzt Niki Wuttig von der Bergwacht Leitzachtal – wurde der Mann aus dem Führerhaus geschleudert und blieb in dem waldigen Gelände liegen. Der Laster, er war beladen mit Hackschnitzeln, stürzte noch einmal gut 200 Meter weiter ins Tal, schlug dabei eine Schneise in den Wald und blieb kurz völlig demoliert vor einem Bach liegen. Die Ladung ging auf dem Weg nach unten komplett verloren.

Holzlaster stürzt Steilhang hinab

Holzlaster stürzt an Steilhang ab

Unfall Geitau
Unfall Geitau
Unfall Geitau
Unfall Geitau
Holzlaster stürzt an Steilhang ab

Den Absturz selbst hat wohl keiner gesehen, Wanderer meldeten den Unfall, die Bergwacht eilte zum Unfallort und versorgte den Mann. Die Feuerwehren Bayrischzell und Schliersee unterstützten die Bergwachtler. Öl oder dergleichen mussten sie keines beseitigen. Im Tal hielten weitere Feuerwehrkräfte die Stellung. Ein Rettungshubschrauber brachte einen Notarzt zum Unfallort und später den Verletzten in eine Klinik nach Rosenheim.

Wie es zu dem Unfall kam, soll ein Gutachten klären. Alois Resch, Gruppenleiter bei der Bayrischzeller Feuerwehr glaubt, dass der feuchte Weg unter der Last des Lkw nachgab. „Die Straße ist seitlich weggebrochen.“ Ob und wie der Lkw aus dem hochalpinen Gelände geholt wird, ist noch unklar. Wuttig meint, das hänge von der Entscheidung der Staatsanwaltschaft ab, ob der Lkw sichergestellt werden soll oder nicht. Möglich wäre es, den Laster vor Ort zu demontieren und in Einzelteilen ins Tal zu bringen. Auch der Abtransport mit einem Hubschrauber wäre möglich.

mm

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