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Die Rettungskräfte ziehen ein positives Fazit unter das Bayern 3-Dorffest in Bad Wiessee.

Dorffest: 44 Verletzte und Schlägereien

Bad Wiessee - Polizei, BRK und Feuerwehr hatten sich aufs Schlimmstmögliche vorbereitet und ein umfassendes Konzept für die Sicherheit auf dem Dorffest in Bad Wiessee erarbeitet. Es hat sich bewährt:

Die Wiesseer Polizei meldete gestern einen weitgehend störungsfreien Verlauf. Gleiches gilt für den Wiesseer Feuerwehrkommandanten Christian Stiglmeier. Er war von Tal-Kollegen und dem THW unterstützt worden.

Die Helfer hatten allerdings viel zu tun. Die Sanitäter des BRK versorgten insgesamt 44 Verletzte. Sieben davon wurden zur Versorgung ins Krankenhaus Agatharied gebracht. In den meisten Fällen handelte es sich um schwer Alkoholisierte, zudem waren Schnittverletzungen zu versorgen.

Das Bayern 3-Dorffest in Bad Wiessee - die Bilder

Nach Ende der Veranstaltung kam es im Umfeld des Dorffestes zu vereinzelten Schlägereien. Dabei erlitten vier Menschen leichte Verletzungen. Angesichts der Menge von 45 000 Besuchern sei die Zahl der Verletzten nicht hoch, meint BRK-Landesgeschäftsführer Leonhard Stark.

Die 74 BRK'ler hätten aber einiges zu tun gehabt. In acht Fällen griffen die BRK-Helfer Kinder auf, die nach ihren Eltern suchten. „Die waren völlig aufgelöst“, sagt Stark. Den Ehrenamtlichen gelang es jedoch schnell, die Eltern zu finden. Die Wiesseer Polizei ermittelt noch wegen einer Ohrfeige. Ein junger Mann hat sie gegen 23.30 Uhr vor dem Haus des Gastes einer jungen Frau im Dirndl versetzt. Sie verzichtete auf eine Anzeige, wird nun aber gebeten, sich bei der Polizei unter z 0 80 22 /9 87 80 zu melden. Bei dem Täter könnte es sich um einen 30-Jährigen aus Weilheim handeln, dessen Personalien die Beamten bei einer Kontrolle nach dem Fest aufgenommen haben.

Ein Verkehrschaos gab es nicht. Die 15 000 Parkplätze wurden nur zu zwei Dritteln belegt. Viele Gäste nutzten die Oberlandbahn und die RVO-Shuttle-Busse.

jm

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