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Kein Durchkommen mehr

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Die Überreste der Brücke: Weggeschwemmt wurde der hölzerne Übergang über den Fluss zwischen Bayeralm und Erzherzog-Johann-Klause. © kn

Kreuth – Eine unangenehme Entdeckung machten dieser Tage einige Mountainbiker im Grenzgebiet: Die Brücke zwischen Bayeralm auf Kreuther Flur und Erzherzog-Johann-Klause (Österreich) ist eingestürzt. Da es im Tegernseer Tal und auf der Strecke keinen Hinweis gab, mussten die Radfahrer vor der Brücke wieder umkehren.

„Vermutlich hat das Schmelzwasser die Brücke mitgenommen“, sagt Theresia Becher vom Kreuther Bauamt auf Nachfrage. Den hölzernen Übergang haben der Wirt der Erzherzog-Johann-Klause und die zugehörige Gemeinde Brandenberg in Eigenleistung erstellt. Die Aufräumarbeiten und der Wiederaufbau der Brücke können jedoch wohl erst Ende Mai erfolgen, wenn der Weg komplett befahrbar ist. „Derzeit liegt noch zu viel Schnee, bis zu einen Meter“, sagt Becher. „Es handelt sich um die Nordseite mit gepressten Schneemassen, weil im Winter einige Lawinen abgegangen sind.“

Die Gemeinde hat jetzt die Tegernseer Tal Tourismus GmbH (TTT) benachrichtigt, die in den nächsten Tagen Hinweisschilder entlang der Radlstrecke aufstellt.

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