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Ex-BOB-Chef Seeger neuer Geschäftsleiter der Tegernsee-Bahn

Tegernsee/Gmund - Heino Seeger bleibt im Landkreis. Der Ex-Geschäftsführer der Bayerischen Oberlandbahn (BOB) übernimmt zum 1. Mai die Geschäftsleitung der Tegernsee-Bahn.

Die Verantwortlichen haben nicht lange gezögert. Kaum war Ende 2012 bekannt, dass die Veolia Verkehr GmbH ihren langjährigen Geschäftsführer der Bayerischen Oberlandbahn (BOB) und Bayerischen Regio-Bahn gekündigt hatte, klopften Landrat Jakob Kreidl sowie Gmunds Bürgermeister Georg von Preysing und Tegernsees Rathauschef Peter Janssen bei Heino Seeger an. Der Plan: Seeger soll sich als Geschäftsführer um den 12,4 Kilometer langen Schienenstrang zwischen Tegernsee und Schaftlach kümmern, den die Stadt Tegernsee und Gmund zu je 45 Prozent sowie der Landkreis zu zehn Prozent ebenfalls Ende 2012 von der Tegernsee-Bahn Betriebsgesellschaft übernommen hatten. „Es war ein Gedanke in vielen Köpfen“, sagt Janssen zur Idee, Seeger als Geschäftsführer zu verpflichten. „Wir haben damit den besten Mann geholt.“ Immerhin habe Seeger die BOB aufgebaut und bringe jede Menge Fachwissen mit. Für Seeger ist die Rückkehr aufs bekannte Gleis eine „kleine Genugtuung“, wie der 59-Jährige zugibt: „Es ist schön, wenn man geschätzt wird.“ Gerade erst hat er vor dem Arbeitsgericht München bei einem Gütetermin das Kapitel Veolia abgeschlossen und sich mit seinem ehemaligen Arbeitgeber auf eine Abfindung geeinigt. Nun also übernimmt er die Tegernsee-Bahn, die mit ihren Schienen die Infrastruktur für den Bahnbetrieb im Tal zur Verfügung stellt. Dank seiner Ausbildung ist Seeger auch berechtigt, die für den Bahnverkehr unumgängliche Rolle des Eisenbahnbetriebsleiters zu übernehmen. Diese hatte er zuvor auch schon bei der BOB für das Tal inne. „Als diese Stelle vor drei Jahren bei der Tegernsee-Bahn Betriebsgesellschaft vakant wurde, haben wir sie bei der BOB mit übernommen“, erklärt der in Hausham lebende Eisenbahner. Damit sollte der reibungslose Zugverkehr gewährleistet werden. Pikant: Ausgerechnet der der Mann, der Seeger als unliebsamen Fachmann vor die Tür gesetzt hatte, ist nun selbst nicht mehr an Bord: Markus Resch, der am 7. Februar 2011 als Geschäftsbereichsleiter installiert und im August 2012 zum Arbeitsdirektor bestellt worden war, hat Veolia verlassen. Seine Stelle ist mittlerweile neu besetzt - dem Vernehmen nach nicht zuletzt wegen Seegers Demission.

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