Stellwerksstörung: Verzögerungen und Teilausfälle auf der Stammstrecke

Stellwerksstörung: Verzögerungen und Teilausfälle auf der Stammstrecke
Kleine Gesprächsrunde: Auf dem Podium stehen (v.l.) Bernhard Kaiser, Georg Overs, Florian Sareiter und Sebastian Dürbeck Rede und Antwort. Foto: al

Neuer Platz für Wiessees Tourist-Info gesucht

Bad Wiessee - Wo soll die neue Wiesseer Tourist-Info (TI) ihren Platz finden? Es war eine kleine, aber interessierte Runde, die der Einladung der CSU Bad Wiessee zur Standort-Diskussion gefolgt war.

Beim Gedankenaustausch im Hotel Zur Post - dabei waren auch Georg Overs, Chef der Tegernseer Tal Tourismus GmbH (TTT), und Bernhard Kaiser, Vorsitzender des Kur- und Verkehrsvereins - wurden allerlei mögliche Standorte genannt: altes Postgebäude, die ehemalige Schlecker-Filiale, die Spielbank, das bald leer stehende Feuerwehrhaus oder eine schon lange ungenutzte Immobilie an der Bundesstraße gegenüber der Gärtnerei Gaugenrieder. Die Rede war auch von Grünflächen an der Hauptstraße, eine gegenüber dem Hotel Rex, die andere am großen Parkplatz im Ort, zwischen Eisdiele und Modegeschäft. Dort könnten Pavillons entstehen. Doch Overs winkte ab: „Wir wollen nicht bauen, sondern flexibel bleiben und nur mieten.“ Das Ganze habe keine Eile, „aber wir wollen bei der Quartiersuche vorbereitet sein, denn es könnte auch sehr schnell gehen. Der TTT-Chef ließ durchblicken, dass ein Gespräch mit Vermieter Strüngmann anstehe. „Natürlich wollen wir auch über eine Bleibe für die TI in seinem Hotelprojekt sprechen.“

Bernhard Kaiser, Vorsitzender des Kur- und Verkehrsvereins, favorisierte einen Standort in See-Nähe. „Weil die Gäste, die bereits im Ort sind, dann nicht über die Bundesstraße gehen müssten.“ Vielfach kam als Ausweichquartier die Rede auf das Hotel Zur Post. Schließlich gehöre dieses der Gemeinde, meinte CSU-Gemeinderat Kurt Sareiter. Für ihn wäre die TI dort gut vorstellbar. Man müsse halt mit dem Pächter Kurt Geiß reden. Der wiederum verwies auf seinen Pachtvertrag mit einer Laufzeit von acht Jahren. Aber es sei „alles verhandelbar“. Dagegen zeigte sich Overs „schockiert“, dass ihm ständig das Hotel Zur Post angedient werde. „Das ist zwar der sparsamste Weg, aber nicht der beste.“ Die TI sei das Aushängeschild eines Ortes. Voraussetzung sei auch, dass sie als solche leicht erkennbar sei: „Das werden wir hier im Gasthaus Zur Post nicht herstellen können.“

Angesichts der komplizierten Gemengelage zog Versammlungsleiter Florian Sareiter ein Fazit: „Wir brauchen Klasse, die Qualität und vor allem die zentrale Lage für die TI. Da bleibt als wirkliche Perspektive nur das Modell Strüngmann.“

Klaus Wiendl

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