Mit vereinten Kräften haben die Vertreter der Wallbergalm-Gemeinschaft und die Pächter das Wallberghaus auf Vordermann gebracht (v.l.): Franz Schabmair, Hanno und Petra Hirschfeld, Georg Mair und Simon Adlbert. foto: Andreas leder

Wallberghaus startet in neue Ära

Rottach-Egern - Monatelang hatte das Wallberghaus in Rottach-Egern wegen Sanierung geschlossen. Jetzt wird es unter der Regie neuer Pächter wieder eröffnet.

Wer in den vergangenen Monaten auf dem Wallberg, dem Setzberg oder einem der umliegenden Berge unterwegs war, mag sich gewundert haben: Am Wallberghaus wurde gebaut, gewerkelt und umgerissen. Tonnenschwere Lastwagen und Traktoren kämpften sich die schmale Schotterstraße zu dem auf gut 1500 Meter gelegenen Wirtshaus hinauf. Franz Schabmair, Vize-Vorsitzender der Wallbergalm-Gemeinschaft, der das Haus sowie fünf Almen gehören, hat den Bau geleitet. Für die umfangreiche Sanierung gab es zwei Gründe, erklärt der Tegernseer: "Einerseits nagten Wind, Wetter und der Zahn der Zeit an dem 60 Jahre alten Gebäude. Andererseits wollen wir den neuen Pächtern auch die passende Ausstattung bieten."

Die neuen Pächter - Hanno und Petra Hirschfeld - leben seit Juli im Wallberghaus und packen schon tatkräftig mit an. Zu tun gab es schließlich einiges: Die Nordfassade wurde frisch verschalt, neue Fenster wurden eingesetzt, auch das Dach musste komplett erneuert werden. Außerdem tauschten die Bauarbeiter die Küche samit Fliesen und Schänke vollständig aus.

Die erste Feuerprobe steht den neuen Wirtsleuten am Samstag, 14. September, bevor. Ab 11 Uhr lädt die Wallbergalm-Gemeinschaft zur traditionellen Almkirta ins Wallberghaus.

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