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Bad Wiessee: Der große Wurf steht noch aus

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Das Jodschwefelbad wurde unter der Regie von Peter Höß im Kern saniert. Ein Investor, der dem Bad zu neuer Größe verhilft, wird aber immer noch gesucht. Foto: Thomas Plettenberg
Das Jodschwefelbad wurde unter der Regie von Peter Höß im Kern saniert. Ein Investor, der dem Bad zu neuer Größe verhilft, wird aber immer noch gesucht. Foto: Thomas Plettenberg

Bad Wiessee - Seit drei Jahren ist Peter Höß Wiesseer Bürgermeister. Vieles habe er in dieser Zeit erreicht, sagt er. Doch der große Wurf lässt noch auf sich warten.

Den Wiesseer Haushalt zu stabilisieren, das hatte sich Peter Höß auf die Fahnen geschrieben, als er 2008 erstmals für das Amt des Bürgermeisters kandidierte. Und natürlich sollte der Tourismus gestärkt werden. Zum Vier-Säulen-Konzept gehörte die Zukunftssicherung des Jodschwefelbads, ein Hotel-Neubau, die Verschönerung der Seepromenade und die Sanierung des Badeparks. Einiges, so Höß, sei geschafft. Das Jodbad hat zumindest im Kern eine Erneuerung erfahren, im Rathaus herrscht ein klarer Sparkurs, der neu gegründete Arbeitskreis Kurviertel macht sich viele Gedanken. "Aber beim Hotelneubau wäre ich gern schon ein wenig weiter", räumt Höß ein. Und auch für das Jodbad sei aktuell noch keine Lösung in Sicht.

Zu tun bleibt demnach eine ganze Menge. Zwei neue Hotels wären gut, lässt der Rathaus-Chef anklingen: eins beim Jodbad und eins beim Spielbank-Grundstück.

"Bei den Schwerpunkten sind wir leider nicht weitergekommen", findet auch Kurt Sareiter (CSU). Er hatte damals - wie auch Bernd Kuntze-Fechner (SPD) - ebenfalls fürs Bürgermeisteramt kandidiert. Mit der Halbzeitbilanz sei er "nicht ganz zufrieden", so Sareiter.

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