200-Quadratmeter-Kunstwerk schmückt den Bürgersaal

Ismaning - Eine frisch-frivole Faschingsdekoration schmückt den Bürgersaal und löst bei allen, die erste Blicke darauf werfen konnten, wie beim Feuerwehrball, helle Begeisterung aus.

Da steigt in einer Szene aus 1001 Nacht aus Aladins Flasche ein Geist mit den Gesichtszügen von Bürgermeister Michael Sedlmair. Ihn dürfen die Ismaninger Narren nun in den nächsten fünf bis sechs Jahren beim Fasching beschwören.

Auf 200 Quadratmetern Nessel haben die Maler Leo Molnar und Günter Wedlich historische Szenen gemalt. In einem ehemaligen Supermarkt in der Nähe von Landshut arbeiteten sie vier Monate an den sechs Gemälden, die Wände und Decke des Bürgersaals zieren.

Bauern und Narren jonglieren vor der Ismaninger Schlosskulisse, Göttinnen schweben auf Wolken im weiß-blauen Himmel der Bayern. Bacchus, der römische Gott des Rausches, säuft mit einigen Trunkenbolden, allerdings nicht Wein, sondern – ganz bayerisch – Bier. Der historische Zug fährt von München nach Ismaning.

In einem Bild hat sich Künstler Leo Molnar, der die Szenen entworfen hat, auch selbst gemalt: Geschminkt als Clown setzt er einer Kellnerin – „in ihrem Gesicht habe ich meine Frau porträtiert“ – eine Krone auf. Günter Wedlich hat das Eingangsportal geschaffen und aufwendige Styroporkapitäle gebaut.

Die fantasievollen Szenen passen wunderbar ins Jubiläumsjahr 1200 Jahre Ismaning. 33 000 Euro hat die Gemeinde sich das Kunstwerk kosten lassen.

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