Zwei Unfälle auf der A99

Auffahrunfall mit Lkw: Auto überschlägt sich mehrfach

Grasbrunn/Ottobrunn - Zwei Unfälle haben sich am Dienstag auf der A99 ereignet: Am Nachmittag prallten zwei Lkw zusammen, und am Abend überschlug sich ein Auto mehrfach, nachdem ein Lastzug aufgefahren war.

Unfall 1

Am frühen Nachmittag ist es auf der A 99 in Fahrtrichtung Nürnberg zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Sattelzügen gekommen. 

Ein 49-jähriger Kraftfahrer aus Ungarn musste zum Unfallzeitpunkt seinen Sattelzug auf Grund von Staubildung stark abbremsen. Der dahinter befindliche Kraftfahrer (30) bemerkte dieses Bremsmanöver zu spät und versuchte noch auszuweichen. Dabei kollidierte er jedoch mit dem linken Heck des vorderen Sattelzuges. 

Durch die Wucht des Aufpralls wurde die auffahrende Sattelzugmaschine stark beschädigt und bleib auf dem rechten und mittleren Fahrstreifen fahruntüchtig liegen, von dort musste der Sattelzug durch einen Abschleppdienst geborgen werden. Der 30-Jährige erlitt durch den Unfall eine Kreislaufschwäche und wurde zur Beobachtung in ein Münchner Krankenhaus gebracht. Der ungarische Kraftfahrer blieb unverletzt. 

Während der Unfallaufnahme und der Bergung der Sattelzugmaschine mussten zwei der drei Fahrstreifen der A99 für die Dauer von fast 2 Stunden gesperrt werden. Der Verkehr konnte nur einspurig vorbei geführt werden. Hierbei kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Zur Absicherung der Unfallstelle waren die freiwillige Feuerwehr Hohenbrunn, die Autobahnmeisterei Hohenbrunn und die Autobahnpolizei im Einsatz.

Unfall 2

Gegen 18.15 Uhr kollidierte ein Sattelzug mit zwei Pkw im Bereich der Anschlussstelle Ottobrunn: Ein Autofahrer aus München scherte knapp vor einem Richtung Süden fahrenden Sattelzug ein, um die dortige Ausfahrt zu befahren. Er musste jedoch aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens selbst scharf bremsen, so dass der Sattelzug das Auffahren nicht verhindern konnte. 

Der Pkw überschlug sich mehrfach, der Insasse wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden. Unter anderem aufgrund des Einsatzes eines Rettungshubschraubers war die Fahrbahn in Richtung Salzburg bis 19.30 Uhr voll gesperrt. 

Die Bergungsarbeiten dauerter am Abend an und beeinträchtigten den Verkehr. Der staute sich über mehrere Kilometer zurück.

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