Riesige Schutthäufen türmen sich derzeit auf dem Muna-Gelände in Hohenbrunn. Eine Firma hat dort mit den Abrissarbeiten begonnen. foto: bro

Abrissarbeiten im früheren Munitionsdepot angelaufen

Hohenbrunn - Derzeit wird der so genannte Verwaltungsbereich des früheren Hohenbrunner Munitionsdepots von den bestehenden Bauten befreit.

Eine von der Gemeinde beauftragte Abrissfirma aus München hat bereits ganze Arbeit geleistet: Ölöfen stehen in Reih und Glied, Holz liegt aufgestapelt, Humus ist abgetragen, überall wurden große Container platziert.

Eine der Auflagen an die Kommune war bei Übernahme der Liegenschaft, die Gebäude ordnungsgemäß abtragen zu lassen. Davon betroffen sind insbesondere die ehemaligen Unterkünfte, gerne auch mal als Baracken tituliert, die Lager- und Werkshallen und die beiden Verwaltungsbauten. Ebenso wird der Festsaal verschwinden, der auch von der Gemeinde Hohenbrunn für Veranstaltungen genutzt worden war.

Auf dem Gelände soll, so der Wille des Gemeinderats, gewerbliche Nutzung erfolgen. „Ein Drittel des 6,5 Hektar großen Gebiets bleibt aber Grünfläche“, so Bürgermeister Stefan Straßmair. Forstwirtschaftlich wurde geprüft, welche Bäume stehen bleiben können und welche zu entfernen seien. Wuchtige Laubbäume, die durchaus das Bild in der „Muna“ geprägt haben, bleiben.

Anfang 2010 werde der ehemalige Verwaltungsteil von den Bauten befreit sein, mit Ausnahme einer Werkhalle. Mehrere Hunderttausend Euro sind für den Abriss, die korrekte Trennung der Stoffe und die richtige Entsorgung zu berappen.

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