Änderungen in der Grünwalder Geschäftsordnung

Grünwald - Die Geschäftsordnung gibt dem Gemeinderat die Spielregeln vor. Ein halbes Jahr nach der Vereidigung der Mandatsträger ist sie nun auf den neuesten Stand gebracht worden. „Ein wenig spät“, findet Ingrid Reinhart-Maier (Grüne).

Der Herrgott trommelte kraftvoll auf das Flachdach des Rathauses, und die darunter sitzenden 24 Gemeinderäte mussten sich am Mikrofon stimmlich gegen den wütend anrennenden Platzregen durchsetzen. Dabei schien der Punkt Änderungen zur Geschäftsordnung zunächst fad anzulaufen.

Bereits im Mai hatten PBG, FDP, Grüne und SPD gemeinsame Änderungsanträge gestellt, die erst jetzt behandelt wurden. Nicht von Ungefähr kam daher der Wunsch der kleineren Parteien, künftig Anträge in der nächsten, spätestens der übernächsten Sitzung zu behandeln. Leider nicht machbar, befand Bürgermeister Jan Neusiedl (CSU), da die Entscheidungsreife oftmals nicht gegeben sei. Daher die Lösung: Innerhalb von drei Monaten verpflichten sich Bürgermeister und Verwaltung, mindestens einen Zwischenstand durchzugeben (mehr dazu am Donnerstag in der Print-Ausgabe). (msc)

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