Der Chef der Entsorgungsfirma Schallmoser, Hans Schallmoser, verweigert die Leerung wegen Fremdstoffen, Glas, Kleiderbügeln, Lebensmitteln, Pflanzen und Bioabfällen in der Tonne. Foto: jürgen Bollig

Ärger über falsche Mülltrennung

Unterhaching - Seit 17 Jahren gibt es in Unterhaching die Gelbe Tonne, doch jetzt sorgt sie plötzlich für Zwist: Einige Bewohner bleiben auf ihrem Müll sitzen.

„Falsche Befüllungen der Gelben Tonnen nehmen seit einiger Zeit überhand“, begründet dies Hans Schallmoser, Inhaber der zuständigen Schallmoser Entsorgungs KG. Ob Windeln, Elektrogeräte oder Lebensmittel: Bis zur Hälfte des Mülls, den die Unterhachinger in die Gelbe Tonne werfen, habe darin nichts zu suchen. Denn diese ist ausschließlich für Verpackungen mit dem Grünen Punkt gedacht.

Bringt sein Unternehmen die Tonnen trotzdem zur Sortieranlage, muss er dort nachzahlen. Deshalb greift sein Unternehmen nun härter durch: Auf den ersten Blick falsch befüllte Tonnen werden nicht mehr geleert, erklärt Schallmoser. Stattdessen wird ein Zettel an die Tonne geklebt mit der Aufforderung, den Müll umzusortieren. Erfolgt dies nicht, müssen die Eigentümer die Entsorgung über den Restmüll selbst bezahlen – macht 85,90 Euro pro Tonne. Und: Ist die Tonne mehrmals falsch befüllt, wird diese sogar ganz entfernt.

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