Aktionstag zum 15. Geburtstag des Neubiberger Umweltgartens

- Umwelttag soll in Zukunft wieder regelmäßig stattfinden - Infos, Spaß und Unterhaltung

Neubiberg - Nach drei Jahren Pause wurde von einem Arbeitskreis der Gemeinde der Umwelttag im Neubiberger Umweltgarten reaktiviert. Den Anlass dafür gab ein kleines Jubiläum, der Neubiberger Umweltgarten wird in diesem Jahr 15 Jahre alt. Eine Reihe von Vereinen und Institutionen nutzen die Gelegenheit, um sich und ihre Ziele zu präsentieren. Von der lokalen Agenda 21, dem Bund Naturschutz bis zu den Müttern gegen Atomkraft und dem vor einiger Zeit gegründeten Umweltgartenverein reichte die Palette der teilnehmenden Vereine. Auch die Stadtwerke München kamen mit ihrem Infomobil.<P>Dabei drehte sich fast alles um die Umwelt, aber eben nicht alles. Soziale Belange traten ebenfalls in Erscheinung. So sammelte die Ottobrunner Gemeinderätin Ariane Wissmeier-Unverricht Unterschriften für eine Petition an den Bayerischen Landtag, die die finanzielle Unterstützung integrativen Unterrichts von Behinderten und Nichtbehinderten zum Inhalt hatte. Die Elterninitative "Das Tollhaus" warb ebenfalls für ihre Ziele. Man sucht dringend Sponsoren und Räume, um eine betreute Spielgruppe etablieren zu können.<P>Das Programm bot aber nicht nur Information und so manche politische Aussage, sondern auch Spaß und Unterhaltung für Groß und Klein. Die Informationsstände und Attraktionen wurden von den Vereinen mit viel Engagement vorbereitet und durchgeführt. Neubibergs Bürgermeisterin Johanna Rumschöttel (SPD) lobte daher den ehrenamtlichen Einsatz der Vereine, aber auch der Gemeinderäte und ihrer Rathausmitarbeiter. So standen Gemeinderäte und Rathausmitarbeiter beispielsweise vereint hinter der Schenke und verkauften Speisen und Getränke an die Besucher. Damit sich diese stärken konnten, wurde rund um die Ökoschule ein kleiner Biergarten eröffnete, der aufgrund der brütenden Hitze ein gern genutzter Treffpunkt zum Entspannen war.<P>Trotz aller Zufriedenheit über das Zustandekommen des Umwelttages hätte sich Grünen-Gemeinderat Walter Kellner mehr Besucher gewünscht. Geht es nach Johanna Rumschöttel soll der Umwelttag nun am Leben bleiben und im Zwei-Jahres-Rhythmus durchgeführt werden. "Dies muss natürlich noch beschlossen werden", betonte sie.<P>Michael Stiller<P></P>

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