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Alle wollen der krebskranken Rinah (12) helfen

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Arbeitsplatz im Schatten: Die Lehrerinnen Andrea Fuchs (vorne) und Helga Heitz beim Abstempeln der Laufrunden. © Nico Bauer

Aschheim - Das Schicksal der zwölfjährigen Rinah aus Aschheim, die an Blutkrebs leidet, lässt keinen kalt. Die Grundschüler in Rinahs Heimatort haben sich bei einem Spendenlauf eingesetzt. Am Sonntag kann dann jeder helfen: Bei einer Typisierungsaktion für die Knochenmarkspenderdatei.

Der Spendenlauf beim Sportfest an der Aschheimer Grundschule hatte diesmal einen besonderen Hintergrund: Der Erlös dient für die Typisierungsaktion für die an Leukämie erkrankten Rinah. Rektorin Ruth Lehn rechnete mit rund 1000 Euro. Die Deckelung von fünf Euro pro Sponsor war ausnahmsweise außer Kraft gesetzt, um eine möglichst hohe Spendensumme zu erreichen.

Die Schule möchte mit dem Lauf auch ein Zeichen setzen für die Typisierungsaktion, die am kommenden Sonntag von 10 bis 15 Uhr im Feststadl angesetzt ist. Die Veranstalter hoffen, dass sich über 1000 Menschen als potenzielle Stammzellenspender registrieren lassen. Für die Typisierung ist nur eine Blutprobe nötig. Die Analyse jeder Blutprobe kostet 50 Euro. 

Die Kinder und Lehrer der Grundschule Aschheim sind von dem Schicksal des immer so lebenslustigen Mädchens emotional sehr berührt. Bis vor zwei Jahren besuchte Rinah die Aschheimer Grundschule und war dort sehr beliebt. Deshalb möchte die Schulfamilie Zeichen setzen mit den erwarteten 1000 Euro aus dem Spendenlauf und dem Überschuss aus dem Musical, der wohl knapp 500 Euro betragen wird. Zudem haben sich Rektorin Ruth Lehn sowie weitere Lehrer als Helfer für die Typisierungsaktion am Sonntag gemeldet. Auch im Schulbrief werden die Aschheimer aufgerufen, sich typisieren zu lassen als potenzielle Lebensretter

Typisierungsaktion am 26. Juli

Am Sonntag, 26. Juli, ist von 10 bis 15 Uhr eine Typisierungsaktion im Feststadl Aschheim, Eichendorffstraße 10. Ein paar Tropfen Blut genügen. Jeder zwischen 18 und 55 Jahren kann kommen.

Nico Bauer

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