Anschlusstelle wird zur M 3 verlegt

- Aschheim (dak) - Die Verlegung der Autobahn-Anschlussstelle Aschheim/Ismaning hin zur M 3 wird unabhängig von dem Bau der Nord-Ost-Tagente, beziehungsweise einer Nord-Süd-Straße, realisiert. Wie Aschheims Bürgermeister Helmut Englmann (CSU) in der jüngsten Gemeinderatssitzung mitteilte, haben die mehrfachen Interventionen von Gemeinde, Regionalem Planungsverband und Landrat Heiner Janik (CSU) bei der Obersten Baubehörde gefruchtet. Sogar ein Baubeginn steht im Raum. 2006 soll mit der Verlegung begonnen werden. Offensichtlich ist die Gemeinde Aschheim gewillt, ihren Teil zur Verlegung der B471 hin zur A 99 ähnlich schnell durchzuziehen, und zwar vollständig auf der so genannten West-Trasse. Einen entsprechenden Beschluss hat der Gemeinderat nun einstimmig gefasst.<BR>

Demnach wird die A 99-Paralle auch nördlich des Abfanggrabens auf der Westseite der Autobahn entlang führen. Die vom Planungsbüro dargestellten Varianten der Ost-Trasse reichen wegen zweier Schleifen, um die Autobahn Höhe Abfanggraben im rechten Winkel überqueren zu können, erheblich in die Landschaft hinein (Var. 1) oder erwiesen sich wegen einer sehr langen Brücke schräg über die Autobahn als sehr teuer (Var. 2).<P>Nun soll die Straße kurz nach der bestehenden Brücke nach Osten schwenken und in Tieflage entlang der Autobahn führen. Die jetzige B 471 nach Aschheim soll als untergeordnete Straße von der neuen abzweigen und für überörtlichen Lkw-Verkehr gesperrt werden.<P>

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