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Große Bauprojekte: Auf der Prioritätenliste stehen in Aschheim folgende Vorhaben ganz oben (von oben links im Uhrzeigersinn): Erweiterung der St.-Emmeram-Realschule, Umbau des Rathauses, Erweiterung der Sportanlage in Dornach und der Bau der Mobile Cubes für Flüchtlinge an der Alpenstraße.

Grundschule, Gymnasium, Realschule, Kinderhaus

Aschheim baut für die Jugend

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Aschheim investiert massiv in Bauprojekte - vor allem für die Jugend. Auch die Sportler dürfen sich freuen.

Aschheim – Aus vier mach acht: Vor gut dreieinhalb Jahren legte der Gemeinderat eine Prioritätenliste mit Bauprojekten fest. Damals waren es vier: die Generalsanierung des Bürgerhauses Dornach und der Mietwohnungsbau an der Feldkirchener Straße. Beide Projekte sind abgeschlossen. „170 Bewerbungen für die 27 Mietwohnungen bestätigen uns“, sagt Bürgermeister Thomas Glashauser (CSU) in Bezug auf den Wohnungsbau. Die beiden anderen Maßnahmen wurden gleich in der mittleren Prioritätenliste eingereiht. Denn der ursprünglich für 2014 angestrebte Neubau der Sportgaststätte steht und fällt mit der Planung des Sportparks. Und diese gibt es noch nicht. Punkt vier, der Umbau der Aula in der Grundschule, ist ein Teil der derzeit laufenden Generalsanierung der Schule.

Nun hat der Gemeinderat weitere Projekte draufgelegt, die bis zur nächsten Kommunalwahl 2020 auf den Weg gebracht werden sollen. Höchste Priorität haben nun: der Umbau mit Erweiterung der Grundschule, auch der Neubau der Sportgaststätte in Aschheim und die Erweiterung der Sportanlage Dornach wurden aus der alten Liste übernommen. Neu sind der Bau des Gymnasiums sowie die Erweiterung der Realschule, die Erweiterung des Kinderhauses St. Emmeram, der Umbau des Rathauses mit einem Fahrstuhl für den Altbau, der Neubau eines Bürogebäudes am Bauhof sowie die Errichtung der Mobil Cubes an der Alpenstraße.

Diese mobilen Wohngebäude sind für die Unterbringung von Flüchtlingen geplant. Auch wenn Aschheim derzeit sein Pensum erfüllt hat, hält die Mehrheit des Gemeinderates an den Plätzen für knapp 50 Geflüchtete fest. „Über uns schwebt das Damoklesschwert, dass die Containeranlage in Dornach geschlossen wird und wir wieder Plätze brauchen“, warnte Bernhard Stilling (CSU).

Glashauser war ein anderes Thema bei all den Bauprojekten wichtig: Er möchte, „dass wir als Gemeinde schuldenfrei bleiben“. Die Finanzen müssten einhergehen mit dem Zeitdruck fürs neue Gymnasium. „Der Schulbedarfsplan sagt für 2025 im Bereich des Zweckverbands 2000 Schüler voraus“, sagte Glashauser, „deshalb muss dann der Neubau fertig sein. 2025 ist schnell da bei so einem Projekt.“ Derzeit warte Aschheim noch auf die Genehmigung des Ministeriums, die bis zu zwei Jahre dauern kann. Wenn diese kommt, möchte Aschheim in den Startlöchern stehen. Nico Bauer

Die Prioritätenliste

Priorität 1 (hoch): Erweiterung Kinderhaus St. Emmeram (Uttastraße), Erweiterung Realschule, Neubau Gymnasium, weitere Bauabschnitte Grundschule, Neubau Sportgaststätte Aschheim, Erweiterung Sportanlage Dornach, Umbau Rathaus (Lift für Altbau, neue Büros), Bauhof mit Bürogebäude-Neubau, Cubes an der Alpenstraße.
Priorität 2 (mittel): weiterer Wohnungsbau in Aschheim und Dornach, Neubau der Kindertagesstätte südlich des Abfanggrabens, Zentralküche für gemeindliche Einrichtungen, betreutes Wohnen.
Priorität 3 (niedrig): Anbau an das Bordermohaus (Jugendtreff), Erweiterung der Halle des EC Aschheim, Nachfolgenutzung Schmidbauerhof mit Tiefgarage, Geothermie-Thermal-Heilwasser-Bewegungsbad.

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