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Behelfskrankenhaus in Realschule? Das ist an den Gerüchten dran

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Von: Josef Ametsbichler

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Die St-Emmeram-Realschule in Aschheim. © Sab

In Aschheim macht das Gerücht dir Runde, wonach an der Realschule ein Behelfskrankenhaus für Corona-Patienten eingerichtet werden soll. Das steckt dahinter.

Aschheim/Landkreis – Viele Gerüchte machen in der Coronakrise die Runde, wenig Konkretes verbirgt sich oft dahinter. So erzählt man sich offenbar in Aschheim, dass der neue Anbau der Realschule in ein Behelfskrankenhaus umgewandelt werden soll. Wer jedoch nichts davon wusste: Bürgermeister Thomas Glashauser und sein Kirchheimer Amts- und CSU-Parteikollege Maximilian Böltl, der Vorsitzender des Schulzweckverbandes der weiterführenden Schulen im Osten von München ist.

 Das bekräftigt auf Anfrage nochmals das Landratsamt. „In der Aschheimer Realschule ist definitiv kein Behelfskrankenhaus geplant“, so eine Sprecherin. Im Rettungszweckverband mit der Landeshauptstadt stünden derzeit 5000 freie Betten zur Verfügung. „Durch diese große Anzahl in bestehenden Krankenhäusern muss in der nächsten Zeit voraussichtlich kein Behelfskrankenhaus in Anspruch genommen werden. Ein möglicherweise bestehender Bedarf wird jedoch ständig geprüft“, erklärt das Amt.

Über alle Entwicklungen im Landkreis München rund um das Coronavirus informieren wir in unserem News-Ticker.

Für den Fall, dass die Kapazitäten nicht ausreichen, gebe es Planungen von Stadt und Landkreis für weitere 500 Betten im Stadtgebiet. Auch im Landkreis sondiere man die Möglichkeit, in diesem Fall kurzfristig Bettenkapazitäten zu schaffen.

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