Kein neuer Name fürs „Kulti“

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Kulturelles Gebäude: ein sperriger Name. Aber mit seiner Idee, einen neuen Namen zu finden, ist Aschheims Bürgermeister Thomas Glashauser dennoch gescheitert.

AschheimOffiziell ist es seit Jahren das Kulturelle Gebäude und inoffiziell nennen die Aschheimer es nur „Kulti“. Zum Jubiläum im Juni wollte Bürgermeister Thomas Glashauser (CSU) die Heimat von Veranstaltungssaal, Museum, Bücherei und weiteren Einrichtungen umbenennen. Der Plan scheiterte am Widerstand des Haupt- und Finanzausschusses. Bürgermeister Glashauser und die Gemeindeverwaltung hatten klare Pläne als Geburtstagsgeschenk für den kulturellen Treffpunkt im Ort, der vor 25 Jahren eröffnet worden war. Mit der Umbenennung in „Kulti“ sollte das Haus auch offiziell den Namen bekommen, mit dem die Gemeindebürger darüber reden. „Kulturelles Gebäude“ jedenfalls sagt niemand. Mit dem neuen Namen wollte die Verwaltung auch ein Logo samt Slogan entwerfen: „Kulti – Haus der Kultur“.

Die Ideen allerdings stießen auf wenig Begeisterung bei den Aschheimer Gemeinderäten: Ingrid Lenz-Aktas (SPD) deutete an, dass ihr der derzeitige Name nicht gefällt, aber die vorgeschlagene Umbenennung kein Thema für sie sei: „,Kulti’ finde ich als Name unsäglich. Ich sage immer nur KGB.“ Der Begriff „Kulti“ sei nur aus der Not geboren. Alle drei Gemeinderatsfraktionen forderten daraufhin, die Entscheidung zu vertagen, was aufgrund des baldigen Jubiläums nicht möglich ist.

In der Folge strich Thomas Glashauser die Überlegung und kündigte an, in drei Jahren die Debatte wieder auf den Tisch zu bringen, um bis zum 30-jährigen Bestehen des Hauses eine Lösung zu finden.  nb

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