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Die Gemeinde prüft, ob ein Verbot von Laubbläsern umsetzbar ist.

Teilerfolg für die SPD: Verwaltung prüft Laubbläser-Bann

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Aus einem vollumfänglichen Verbot von Laubbläsern wird wohl nix, einen Teilerfolg konnte die SPD nun aber verbuchen: Die Verwaltung prüft einen Bann - auch am eigenen Bauhof.

Aschheim – Mit dem Vorstoß, Laubsauger und Laubbläser aus dem Gemeindegebiet Aschheim zu verbannen, hat die SPD nur einen kleinen Fortschritt gemacht. Bei drei Gegenstimmen wurde im Gemeinderat beschlossen, dass die Verwaltung die Thematik überprüfen soll und auch die Situation am gemeindlichen Bauhof samt möglichen Folgen erst beleuchtet werden soll.

Mit dem eigentlichen Antrag war die SPD weiter gegangen, denn der Vorstoß geht über die Prüfung des Verbots dieser für Umwelt, Tiere oder menschliche Gesundheit schädlichen Geräte im Gemeindegebiet hinaus. Die Gemeinde sollte in ihren Einrichtungen wie dem Bauhof ab sofort auf die Nutzung verzichten. Zudem sollte bei der Beauftragung von Hausmeisterdiensten und anderen Dienstleistern ein Verbot vertraglich geregelt werden.

Thema hat Zeit, „weil Laub erst wieder im Herbst von den Bäumen fällt“

Gegen das sofortige Verbot wehrte sich Bürgermeister Thomas Glashauser (CSU), „weil der Verzicht von heute auf morgen problematisch wäre“. Deshalb solle man den Verzicht im Bauhof prüfen und die Mitarbeiter dazu hören. Der Rathauschef verwies darauf, dass man sich für die Prüfung auch Zeit nehmen könne, „weil das Laub bei uns erst wieder im Herbst von den Bäumen fällt“. Er machte auch deutlich, dass die Gemeinde rechtlich eigentlich keine Möglichkeiten habe, den Bürgern die Gerätenutzung auf ihren Grundstücken zu verbieten.

„Mit Laubsaugern und Laubbläsern machen wir gute Dinge wie die angesäten Blühwiesen gleich wieder kaputt“, sagte Ingrid Lenz-Aktas stellvertretend für die SPD-Fraktion, die den Antrag gestellt hatte. Dem Prüfantrag stimmte sie dann eher zähneknirschend zu, weil bei der Abstimmung über das sofortige Verbot eine mehrheitliche Ablehnung im Gemeinderat wahrscheinlich gewesen wäre.

Bürgermeister Glashauser sagte der SPD zu, dass die Verwaltungsprüfung schnell gehen und die finale Entscheidung über das Thema nicht lange verschoben werde.

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