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Ziemlich demoliert: der RTW nach dem Unfall.

A99 bei Aschheim: Hintermann kann nicht mehr bremsen

Unfall mit Rettungswagen: Fünf Leichtverletzte

Aschheim – Fünf Leichtverletzte, 160.000 Euro Schaden und zehn Kilometer Stau: Das ist das Ergebnis eines Auffahrunfalls am Donnerstagmittag auf der A99.

Hilfe unter Kollegen war gestern Mittag gegen 12 Uhr auf der A99 bei Aschheim gefragt. Ein Notarzt und zwei Rettungswagen rückten aus, um fünf Leichtverletzte zu behandeln, die ebenfalls in einem Rettungswagen saßen. Dieser war in einen Auffahrunfall verwickelt worden. 

Der RTW aus Österreich war auf der Ostumfahrung München in Richtung Nürnberg unterwegs, um einen Patienten (67) in ein Krankenhaus nach Frankfurt zu bringen. Als die Fahrerin, eine 32-jährige Rettungsassistentin aus Zell am See, des RTW bei Aschheim verkehrsbedingt stark bremsen musste, „erkannte dies der Fahrer des Kleintransporters zu spät und fuhr trotz Vollbremsung in das Heck des Rettungswagens“, teilt die Polizei mit. 

Durch den Aufprall wurde der RTW in die Mittelleitplanke geschleudert und blieb auf dem linken Fahrstreifen stehen. Der Verursacher, ein Regensburger (39), brachte den Transporter auf dem Seitenstreifen zum Stehen. Er blieb unverletzt, die fünf Insassen des Rettungswagens erlitten leichte Verletzungen. Sie wurden von ihren deutschen Kollegen in Münchner Krankenhäuser gebracht. 

Unfall auf A99 mit Rettungswagen: Bilder

Bei dem Unfall entstand ein Schaden von 160 000 Euro. Für die Aufräumarbeiten, bei denen auch die Feuerwehren aus Unterföhring und Aschheim im Einsatz waren, mussten die beiden linken Spuren der A99 zwei Stunden gesperrt werden. Es bildete sich ein Rückstau von zehn Kilometern.

mm

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